Schloss

Dezernat 3 - Bau und Technik

Neue Straße 31
72336 Balingen

Tiefbauamt

Ansprechpartner
Gunter Conzelmann
Tel.: 07433 / 170-295
gunter.conzelmann@
balingen.de

Öffnungszeiten

Montag bis Mittwoch
08.00 - 12.00 Uhr
14.00 - 16.30 Uhr

Donnerstag
08.00 - 12.00 Uhr
14.00 - 17.30 Uhr

Freitag
08.00 - 12.00 Uhr

Erddeponie Hölderle und Grüngutsammelplatz

Tel.: 07433 / 3 65 29
Fax: 07433 / 38 53 62
erddeponie.hoelderle@
stadtbalingen.de

Öffnungszeiten

01.04. bis  31.10.


Montag bis Freitag 
07.30 bis 12.30 Uhr
13.30 bis 17.30 Uhr
letzte Einfahrt 17.15 Uhr

jeden 1. Samstag im Monat
07.30 bis 12.00 Uhr
letzte Einfahrt 11.45 Uhr

01.11. bis  31.03.

Montag bis Freitag
08.00 bis 12.30 Uhr
13.30 bis 17.00 Uhr
letzte Einfahrt 16.45 Uhr

jeden 1. Samstag im Monat
08.00 bis 12.00 Uhr
letzte Einfahrt 11.45 Uhr

Geänderte Öffnungszeiten bei schlechter Witterung oder aus anderen zwingenden Gründen.

Erddeponie Hölderle und Grüngutsammelplatz

Annahmestelle für Bodenaushub, Bauschutt und Grüngut

Die städtische Erddeponie Hölderle liegt am Ortseingang des Teilortes Weilstetten an der Tieringer Straße (Ausschilderung).  

Blick auf Deponie
Erddeponie Hölderle

Entsorgungsbereich

Die Entsorgung umfasst die Verwertung und Beseitigung des im Gebiet der Stadt Balingen anfallenden und als Abfall eingestuften Erdaushubs, sowie zeitlich befristet bis zum 31.12.2017 für die Gemeinden Obernheim und Nusplingen.


Annahme

Folgende Materialien können auf der Erddeponie angenommen werden, wenn es sich um unbelasteten Boden bzw. Boden handelt, der die Zuordnungswerte Z0 nach der "VwV Bodenverwertung Baden-Württemberg" einhält und/oder es sich um Material der Deponieklasse 0 handelt:

Abfallschlüssel

  • 17 05 04 Boden und Steine mit Ausnahme derjenigen, die unter 17 05 03 fallen
  • 20 02 02 Boden und Steine
  • 17 01 01 Beton
  • 17 01 02 Ziegel
  • 17 01 03 Fliesen und Keramik
  • 17 01 07 Gemische aus Beton, Ziegeln, Fliesen und Keramik mit Ausnahme derjenigen, die unter 17 01 06 fallen

Annahmeverfahren

Entsprechend § 8 Deponieverordnung (DepV) ist für Anlieferungen vor der ersten Anlieferung die "Grundlegende Charakterisierung" des Materials vorzulegen. Bei Mengen über 3.000 t ist auch das Beiblatt "Verwertungsprüfung zur grundlegenden Charakterisierung" erforderlich. Hierbei ist darauf zu achten, dass der Probennehmer die erforderliche Sach- und Fachkunde nachweisen kann. Das mit der Analyse beauftragte Labor muss für die entsprechenden Untersuchungsmethoden akkreditiert sein. Für die "Grundlegende Charakterisierung" des Materials sind Haufwerksbeprobungen erforderlich. Fälle, in denen ein vereinfachtes Annahmeverfahren ausreicht, sind unten beschrieben.

Der Anlieferer (Abfallerzeuger / Lieferant) hat mindestens 3-4 Wochen vor Anlieferungsbeginn einen Antrag auf Materialfreigabe zu stellen.

Dem Antrag sind folgende Unterlagen beizufügen:

  • Formblatt Grundlegende Charakterisierung gemäß § 8 DepV
  • Mustertabelle zur Bestimmung der Werte zur grundlegenden Charakterisierung eines Abfalls (WgC-Tabelle)
  • Probenahmeprotokoll PN 98
  • Probenliste LAGA PN 98 mit Fotos
  • Probenvorbereitungsprotokoll
  • Probenbegleitprotokoll
  • Erklärung der Untersuchungsstelle
  • Analysen des Materials nach DepV, Anhang 3 Nr. 2 + VwV Bodenverwertung für den Z 0-Bereich (mind. je 2 vollständige Laboranalysen bis zu 500 m³)
  • Analysen des Materials nach DepV, Anhang 3 Nr. 2 für DK 0 (mind. 2 vollständige Laboranalysen bis zu 500 m³)
  • Chemisch inhomogene Parameter sind nachzuanalysieren

Das Probenahmeprotokoll muss dem Labor gemäß Anlage 4 Handlungshilfe BW zur DepV vorgelegt werden.


Vereinfachtes Verfahren

Unbelasteter Aushub aus unbebauten Grundstücksflächen kann ohne "chemische Analyse" angeliefert werden, das heißt, die Vorlage der unterschriebenen Anlieferungserklärung reicht aus, wenn die im Folgenden aufgeführten Bedingungen erfüllt sind.

Bei Mengen über 3.000 t ist zusätzlich zur Anlieferungserklärung ebenfalls das Beiblatt "Verwertungsprüfung zur grundlegenden Charakterisierung" erforderlich.

  • Der Anlieferer (Abfallerzeuger / Lieferant) hat bei unbelastetem Boden bei Mengen über 3.000 t die erforderlichen Unterlagen mindestens 14 Tage vor Anlieferungsbeginn zur Prüfung beim Tiefbauamt Balingen abzugeben.

Bei der Anlieferung von unbelastetem Aushub aus den Gemeinden Obernheim und Nusplingen ist zusätzlich die Unbedenklichkeitsbescheinigung der jeweiligen Gemeinde nach Punkt 4.2 der Anlieferungserklärung erforderlich.

  • Das Material stammt von nur einer Anfallstelle
  • Es handelt sich nicht um Schiefergestein (Felsformationen der ehemaligen Bodenklassen 6 und 7, sowie Boden mit überwiegendem Felsanteil).
    Bei Schiefergesteinen sind derzeit auch bei Anliefermengen von unbebauten Grundstücksflächen chemische Analysen erforderlich.
  • Es bestehen keine Anhaltspunkte, dass Zuordnungswerte des Anhangs 3 DepV für die Deponieklasse 0 überschritten sind bzw. die Zuordnungswerte Z 0 nach VwV Bodenwertung Baden-Württemberg
  • Es bestehen keine Anhaltspunkte, dass das Material durch Schadstoffe, für die in Anhang 3 keine Zuordnungskriterien festgelegt sind, so verunreinigt ist, dass das Wohl der Allgemeinheit bei einer Ablagerung beeinträchtigt wird
  • Das Material stammt nicht aus
    - aufgefüllten Flächen, aufgefüllten Arbeitsräumen
    - asphaltierten Flächen wie Straßenflächen, Stell- und Parkplätzen, asphaltierten Umschlagsflächen
    - bebauten bzw. ehemaligen Industrie- und Gewerbeflächen
    - Altlastenverdachtsflächen
    - Altlastensanierungsmaßnahmen

Die Liste ist beispielhaft und nicht abschließend. Auf die Anlieferungserklärung wird verwiesen.

Die Anlieferungserklärung ist zeitlich befristet gültig für einen Zeitraum von 6 Monaten ab Datum der Unterzeichnung. Für Anlieferungen nach diesem Zeitraum aus demselben Bauvorhaben ist eine neue Anlieferungserklärung erforderlich.

Zur Bestätigung, dass keine Verdachtsmomente vorliegen, können auch Schürf- oder Bohrbeprobungen herangezogen werden. Der Verfahrensverlauf in diesen speziellen Fällen ist direkt mit dem Tiefbauamt als Betreiber der Erddeponie abzustimmen.

Ziegel ohne Fremdstoffe werden bei Bedarf als Deponieersatzbaustoff ohne Analyse angenommen. Hier veranlasst die Stadt Balingen die notwendigen Untersuchungen und Analysen.


Entscheidung

Der Antrag auf Materialfreigabe wird durch die Stadt Balingen bzw. ein von der Stadt Balingen beauftragtes Ingenieurbüro geprüft und durch die Stadt Balingen beschieden. Sie erhalten dann einen Bescheid über die Freigabe / Nicht-Freigabe des Materials.


Gebühren

Unbelasteter Erdaushub bis einschl. Z0 nach VwV Bodenwertung Baden-Württemberg mit Anlieferungserklärung oder Analyse 3,40 €/to
Erdaushub bis DK 0 mit Anlieferungserklärung und Analyse 5,40 €/to
Bauschutt nur mit Analyse und Anlieferungserklärung bis DK 0 (Beton, Fliesen, Keramik und Gemische daraus) 8,12 €/to
Ziegel ohne Fremdstoffe als Deponieersatzbaustoff 0,00 €/to (nur bei Bedarf der Deponie)


Bauschutt-Kleinmengen

Die Stadt Balingen hat sich dem Konzept des Landratsamtes für die Entsorgung von Bauschutt angeschlossen. Dieses sieht vor, dass alle Bürger des Kreisgebietes ihren Bauschutt auch in Kleinmengen zu gleichen Bedingungen flächendeckend über folgende Firmen entsorgen können:

  • Firma Korn-Recycling, Albstadt, Tel. 07431 / 94929-0
  • Firma Heinrich Teufel, Straßberg, Tel. 07434 / 9363-0
  • Firma Wolfgang Pfaus, Schömberg, Tel. 07427 / 8446
  • Firma Martin Baur, Hechingen, Tel. 07471 / 5684
  • Firma RES Recycling + Entsorgung Süd, Rangendingen, Tel. 07471 / 8715513

Diese Firmen gewährleisten, verwertbaren Bauschutt zu festgelegten Preisen anzunehmen.

Zum verwertbaren Bauschutt zählt Beton (ohne Armierung oder leicht armiert), Gemische aus Beton, Ziegel, Fliesen und Keramik, teerfreie Bitumengemische sowie Boden und Stein.
Nicht angenommen werden stark armierter Beton, Gips, Asbest, Leichtbaustoffe, teerhaltige Bitumengemische sowie künstliche Mineralfasern, also Dämmstoffe wie z.B. Glaswolle, Mineralwolle, Steinwolle usw.

Details zu Preisen, Anlieferung und Anlieferzeiten können bei den Firmen direkt abgefragt werden.

Bauschutt, insbesondere, wenn er mit Fremdanteilen wie Gips, Verputz und Mörtel vermischt ist, kann auch auf der Kreismülldeponie in Hechingen abgegeben werden. Weitere Auskünfte hierzu erteilt die Abfallberatung des Landratsamtes unter Tel. 07433 / 92-1381 oder 1371.


Grüngutsammelplatz

Grüngut, das im Bereich der Stadt Balingen anfällt, kann bis max. 2 m³ als lose Haufen über den Grüngutsammelplatz kostenlos entsorgt werden. Angenommen und verwertet werden nur sperrige Grünabfälle wie Hecken-und Baumschnitt, Reisig und Wurzelwerk bis max. 25 cm Durchmesser.

Laub, Rasenschnitt, Moos, Heu, Stroh u.ä., Abfälle, die in der Biotonne zu entsorgen sind, werden nicht angenommen. Der Grüngutsammelplatz steht für gewerbliche Anlieferungen nicht zur Verfügung. Rasenschnitt kann über das Wertstoffzentrum entsorgt werden.

Außerdem kann Grüngut bis zu 2 m³ und als lose Haufen aus dem Bereich der Stadt Balingen kostenlos über die Firma GbR Jetter entsorgt werden. Größere Mengen und gewerbliche Anlieferungen sind kostenpflichtig. Die Annahmestelle liegt an der L 365 zwischen Balingen-Schmiden und Ostdorf, rechts der Straße. Öffnungszeiten hier bitte erfragen unter Telefon 0175 3611605.

 
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