Schloss

Dezernat 3 - Bau und Technik

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annette.stiehle@balingen.de

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Stadtentwicklung

Integriertes Stadtentwicklungskonzept - ISEK

Stadtplanung vor Ort: Bürgerinnen und Bürger gestalten mit ihren Ideen und Anregungen die Zukunft Balingens. Am Samstag, dem 20. Oktober war die „STADTplanung VOR ORT“ (436,4 KB) auf dem Balinger Wochenmarkt.

Balingen 2035

Mit der „STADTplanung VOR ORT“ hat die Stadt Balingen eine neue Möglichkeit geschaffen, um die Bürgerinnen und Bürger der Stadt gleich zu Beginn der Erarbeitung des neuen integrierten Stadtentwicklungskonzepts zu informieren, zur Mitarbeit aufzufordern und so in den Planungsprozess zu integrieren. Alle Bürgerinnen und Bürger waren herzlich eingeladen, sich am Samstag, dem 20. Oktober 2018, von 9 bis 12 Uhr auf dem Wochenmarkt am Marktstand „STADTplanung VOR ORT“ über die Zukunft Balingens auszutauschen.

Viele Fragen sind offen: Wie wollen wir zukünftig in Balingen Wohnen? Wie sollen die Grün- und Freiräume gestaltet sein? Welche Funktion hat Balingen in der Region? Wie kann die Innenstadt attraktiv bleiben? Die Bürgerinnen und Bürger können ihre Meinung zu diesen und anderen Fragen der Stadtentwicklung auf themenbezogenen Postkarten notieren oder auf einem Stadtplan der Kernstadt „verorten“.

Im Anschluss an die „STADTplanung VOR ORT“ auf dem Wochenmarkt haben die Bürgerinnen und Bürger weitere vier Wochen – bis Samstag, den 17. November 2018 – Gelegenheit, im Foyer des Rathauses die „Postkarten zur Stadtentwicklung“ auszufüllen und in die dort bereitgestellte Sammelbox einzuwerfen.

Zusätzlich stehen den Bürgerinnen und Bürgern seit Montag, den 22. Oktober 2018 die Möglichkeit offen, sich auch online über die Homepage der Stadt Balingen auf dem Blog zum Stadtentwicklungskonzept mit Ihren Anregungen einzubringen und gemeinsam über die Stadtentwicklung Balingens (33,156 MB) zu diskutieren.Alle Anregungen und Wünsche werden ausgewertet und dokumentiert. Die Dokumentation der „STADTplanung VOR ORT“ wird zeitnah auf der Homepage der Stadt Balingen veröffentlicht.

Zeitfenster und Umsetzung

Für die Ausarbeitung und Durchführung des skizzierten Stadtentwicklungsprozesses ist das Büro ‚pesch partner architekten stadtplaner, Stuttgart` beauftragt. Mit großer Erfahrung und bereits zahlreichen durchgeführten Stadtentwicklungskonzepten, bringt das Büro ein hohes Maß an Knowhow und Erfahrung in Bürgerbeteiligungsprozessen mit.
 
In der Gemeinderatssitzung nach der Sommerpause 2017 haben die Planer ihr zweistufig veranschlagtes Konzept vorgestellen. In einer ersten Bearbeitungsstufe 2017/2018 wird die erweiterte Kernstadt Balingens im Fokus stehen, mit der Zielsetzung in der ersten Jahreshälfte 2019 mit einem ersten Abschluss, Aussagen zur strategischen Entwicklung der Kernstadt zu treffen. Ab Herbst 2019 steht die zweite Bearbeitungsstufe an, die die Gesamtstadt mit den Ortsteilen in den Blick nehmen wird.
 
Die Zweistufigkeit ist auf die anstehende Durchführung der Gartenschau 2023 ausgerichtet. Der Rahmenplan für die „Gartenschau 2023“ sieht vor, an das bereits bestehende grüne Band der naturnahen Gewässer Eyach und Steinach, das die Stadt in Nord-Süd-Richtung durchfließt, anzuknüpfen und dieses in die Stadtgestaltung zu integrieren. Sieben innerstädtische Einzelstandorte entlang dieses Bandes bilden städtebauliche Schwerpunkte aus und schaffen Erlebnisräume in der Stadt. Sie verknüpfen Stadtraum und gewässerbegleitendem Freiraum und werden zu grünen Schnittstellen.
 
Eine der wichtigsten Schnittstellen ist das ehemalige Strasser-Areal, ab 1889 Strickwarenfabrik, von 1903 bis 1979 Schuhfabrik und danach gewerblich genutzt, wurde es von der Stadt Balingen wegen der Entwicklungspotenziale für die Innenstadt erworben und freigemacht. Zentral gelegen bildet die Fläche vielfältige Nutzungsmöglichkeiten, die im Rahmen des Stadtentwicklungskonzeptes im Dialog mit der Bürgerschaft diskutiert werden sollen.
 
Während der Gartenschau 2023 soll die zentral gelegene Fläche als temporäres Ausstellungsgelände genutzt werden und zum zentralen Verknüpfungsbereich des Gartenschaugeländes zur Balinger Innenstadt mit Marktplatz werden. In der Nachnutzung ab 2024 soll hier in innerstädtischer Toplage ein Nutzungskonzept umgesetzt werden, das in den kommenden zwei Jahren mit den Bürgerinnen und Bürgern entwickelt wird.

Integriertes Stadtentwicklungskonzept

Als zweitgrößte Stadt des Zollernalbkreises ist Balingen Mittelzentrum mit einem regionalen Einzugsbereich von über 200.000 Einwohnern. Auf einer Gemarkungsfläche von 9.030 ha leben in der Großen Kreisstadt mit insgesamt 12 Stadtteilen heute rund 33.300 Einwohner. Mit einer seit Jahrzehnten konsequent entwickelten historischen Innenstadt zu einem attraktiven Standort für Einzelhandel und Kultur ist Balingen für seine erfolgreiche Altstadtsanierung über die Stadt- und Landkreisgrenze bekannt und wird in der Region auch als Wohnstandort geschätzt.

Der tiefgreifende demografische Wandel, der anhaltende industrielle Strukturwandel, neue Anforderungen im Bereich Bildung, der Klimaschutz und die Energiewende bilden heute besondere Herausforderungen für die Entwicklung von Städten und Regionen. Balingen stellt sich seit vielen Jahren diesen Herausforderungen und hat in zahlreichen Planungsprozessen  bereits Einzelkonzepte für eine nachhaltige Entwicklung erarbeitet.

Jetzt gilt es in einer Zusammenschau diese sektoralen Konzepte zu einem  Gesamtkonzept zu bündeln. Ausgehend von aktuellen Konzepten, Planungen und Realisierungen soll ein räumliches „Entwicklungskonzept Balingen 2035“ die städtebaulichen Zielsetzungen auf den Punkt bringen, planerische Überlegungen bündeln und diese in einem transparenten Planungsprozess zu einem gemeinsamen räumlichen Leitplan für die Stadt Balingen zusammenführen.

Entwickelt werden soll ein räumlich-strategisches Handlungskonzept, das Ziele definiert und Flächen, bzw. Areale benennt, sog. Schwerpunkträume und Schlüsselprojekte, auf denen die Entwicklung stattfinden soll. Es dient als abgestimmte Grundlage für die Stadtentwicklungspolitik und räumlichen Planungen der nächsten 15 bis 20 Jahre.

Integrierte städtebauliche Entwicklungskonzepte sind das Mittel, um konkrete, langfristig wirksame und vor allem lokal abgestimmte Lösungen für eine Vielzahl aktuell anstehender Herausforderungen an Städte und Gemeinden zu finden. Die Bürgerinnen und Bürger können hierbei verstärkt an kommunalpolitischen Entscheidungen teilhaben. Unterschiedliche Interessen können gebündelt und artikuliert werden. Mögliche Interessenskonflikte und Entscheidungsprozesse können transparent gemacht und Entscheidungen nachvollziehbar begründet werden.

Auftakt und Termine

20. Oktober 2018: Stadtplanung "VOR ORT" auf dem Balinger Wochenmarkt

26. September 2017: Vorstellung des ISEK im Gemeinderat der Stadt Balingen
 
Alle weiteren Termine werden zeitnah auf dieser Plattform bekannt gegeben.

Ihre Meinung ist uns wichtig

Gerne können Sie hier Ihre Meinung / Anliegen zum Thema Integriertes Stadtentwicklungskonzept posten:

Kommentare (4)

Entfaltungsraum für Kunst (Monja Schaarschmidt) 14.11.2018 16:25
Mein Anliegen:
Die Schaffung einer attraktiven Anlaufstelle für Künstler und Kunstinteressierte - Kleinkunstbühne, Galerie, Räumlichkeiten für Kurse, Seminare und für einen kreativen Austausch. Ein Forum für Kreative, das das Kunstschaffen in Balingen fördert und belebt, so dass auch junge oder "neue" Künstler die Chance und die Plattform erhalten, sich und ihre Kreativität ansprechend zu präsentieren - und Balingen somit bunter und zu einem Ort der Inspiration zu machen!

Monja Aury Schaarschmidt, freischaffende Künstlerin aus Balingen

KUNST+NATUR (Bernhard Jung) 30.10.2018 17:32
Idee: Legale Wände und Brücken- Erweiterung der GALLERY23
Auch für die Gartenschau 2023-
Streetart ist die angesagte und populäre Kunstform des beginnenden 21. Jahrhunderts und könnte deshalb eine Entwicklungsperspektive für die Kunststadt Balingen darstellen. Streetart ist direkt, farbig, plakativ, großflächig, auffällig und in jedem Fall ein „Hingucker“ – das hat die angelaufene Aktion „Freundliches Balingen“ gezeigt. Diese Form der Kunst im öffentlichen Raum kann man sich leicht als „Gestaltungsmedium“ für die Gartenschau 2023 in Balingen und als „Wegweiser“ für den geplanten Rundgang vorstellen. Durch die Bereitstellung von „legalen Wänden“ in beliebigem Format, die zur Gestaltung an Streetart-Künstler aus der Region vergeben werden, entstünde eine Open-Air-Galerie von überregionaler Bedeutung. Würden die legalen Wände noch um die künstlerische Neugestaltung der Brückenunterführungen im Stadtgebiet ergänzt, so ließe sich darüber hinaus ein einzigartiges „Markenzeichen“ schaffen, das über die Veranstaltung hinaus Bestand hat, auch jüngere Interessentengruppen anspricht und sicherlich gut zum Rahmenprogramm der Gartenschau passen würde.

Bernhard Jung für FREIRaum Balingen kreativ

Stadtentwicklung (Rainer Heinz) 22.10.2018 11:17
mein Vorschlag:
Stop der Planungen zum Querbau beim Bahnhof Balingen
Stop der Planungen zum Neubau Archiv beim Freibadparkplatz
Neubau eines Bürgerhauses mit Saal für ca. 150-200 Personen auf dem Strassergelände mit Freiflächen als Kinderspielplatz und Stadtpark.
Neubau eines Archives innerhalb des Innenstadtring
Einbau von Verwaltungsbüros in den oberen Stockwerken bei Pro-Optik...
herzliche Grüße
R A I N E R H E I N Z

Stadtentwickung (Annette Conzelmann) 22.10.2018 10:30
Sehr geehrte Damen und Herren,
Zum Thema, wie man die Innenstadt attraktiver gestalten könnte, gehört für mich eindeutig ein zusätzliches Angebot im Lebensmittelbereich dazu.
Ich würde mir eine kleine Markthalle wünschen, in der natürlich regionale Gärtner die Möglichkeit hätten, ihre Ware täglich frisch
anzubieten. Aber in der man auch die Möglichkeit hätte, ganz besondere Lebensmittel und kulinarische Leckereien zu bekommen.
Man könnte es mit einem Café / Restaurant kombinieren. Auch im Aussenbereich könnte man Sitzgelegenheiten schaffen und
z.B. einen Brunnen als Mittelpunkt anlegen.
Hierfür könnte ich mir z.B. das „Strasser-Areal“ gut vorstellen.
Mit freundlichen Grüßen Annette Conzelmann, Zeitgeist-Arena GmbH
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