Schloss

Dezernat 3 - Bau und Technik

Neue Straße 31
72336 Balingen

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Ansprechpartner
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Gartenschau aktuell

Stadtliegen Gartenschau laden zum Sitzen ein

Sommer, Sonne, Stadt. Für die Sommermonate wird die Balinger Innenstadt um einige neue Sitzmöglichkeiten bereichert. 20 Liegen wurden gefertigt und laden seit Samstag 28. Juli zum Sitzen am Marktplatz, Kirchplatz, Viehmarktplatz, Rathaus und auch an der Stadthalle ein.

Flexible Stadtmöbel

Premiere. Am Freitag, den 27. Juli konnten beim Pressetermin mit Herrn Oberbürgermeister Reitemann, Herrn Flohr, Vorstand von „Balingen aktiv“ und Frau Stiehle, Technische Leitung Eigenbetrieb Gartenschau Balingen 2023, die ersten Besucher auf dem Kirchplatz am Wasserspiel Platz nehmen.

Anfang Juni wurde die Idee für ein flexibles und bewegliches Stadtmöbel für die Sommermonate im Eigenbetrieb der Gartenschau Balingen 2023 geboren. Der Sommer ist die Jahreszeit, in der die Stadt besonders zum Flanieren und Verweilen einlädt, und was liegt da näher als ein Stadtmöbel, das so ganz nach Lust und eigener Laune zu Gruppen gestellt, an das Lieblingsplätzchen im Schatten gerückt oder ganz nah an die kühlenden Wasserspiele auf dem Kirchplatz gestellt werden darf.
 
Mit „Balingen aktiv“ hat sich ein Partner für die Umsetzung der Idee gefunden. Der Aufdruck, der auf den leichten und klappbaren Holzliegestühlen mit Textilbespannung abgebildet ist, entstammt einem Designkonzept von „Balingen aktiv“ und wird sich künftig auch an den Balinger Stadteingangstafeln in ähnlicher Form wiederfinden, so dass auch BesucherInnen nicht entgehen wird, dass Balingen im Jahr 2023 Ausrichter einer Gartenschau sein wird.
 
Die Stadtliegen werden dankenswerterweise von in diesen Bereichen ansässigen Händlern und Gastronomen betreut, so dass mit Unterstützung des HGV nächtlicher Schwund und Vandalismus vermieden werden kann und die Liegen hoffentlich noch lange im Stadtraum zu finden sind.

Ein Rundgang durch das Planungsgebiet

Anfang Mai konnten aufmerksame BalingerInnen bereits eine größere Gruppe bei einem ausgedehnten Rundgang entlang von Eyach und Steinach beobachten. Am 02. Mai fand die Preisrichtervorbesprechung des europaweiten Planungswettbewerbs für die Daueranlagen der Gartenschau 2023 statt. Das Preisgericht, zusammengesetzt aus renommierten LandschaftsarchitektInnen, Mitgliedern aus Verwaltung und Vertretern des Gartenschauausschusses hatte sich gemeinsam einen Überblick über die Planungsaufgabe und das Plangebiet verschafft.

Ein gemeinsamer Blick auf die Eyach

Ende Juni endete die Bewerbungsfrist für die Teilnahme am Planungswettbewerb und 20 Landschaftsarchitekturbüros konnten sich in dem vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren qualifizieren. Die Büros, die anhand von Referenzprojekten aufzeigen konnten, dass sie bereits vergleichbar komplexe Aufgaben wie eine Gartenschau geplant und umgesetzt hatten erhielten Anfang Juli die Auslobung mit allen Unterlagen und der genau formulierten Aufgabenstellung für die Bereiche entlang von Eyach und Steinach.
 
Eine Gartenschau in enger Verknüpfung zur Innenstadt gleicht keiner Planung auf der grünen Wiese. Hier gilt es, kreativ mit dem Vorhandenen umzugehen und die neue Planung in die bestehende Stadt einzubinden. So fand am 25. Juli das Rückfragenkolloquium im laufenden Planungswettbewerb statt. Vertreter aus den Landschaftsarchitekturbüros deutschlandweit hatten sich angemeldet, um mit dem Preisgericht einen gemeinsamen Rundgang durch das Gelände vorzunehmen. Im Anschluss konnten die Planungsteams Rückfragen zur Auslobung stellen, so dass über die Sommermonate alle Teilnehmer mit fundiertem Wissen an der Wettbewerbsaufgabe arbeiten können.
 
Am 26. Oktober wird das Preisgericht dann über die eingereichten Wettbewerbsarbeiten entscheiden und eine Rangfolge festlegen, die der Verwaltung schliesslich als Empfehlung zur weiteren Beauftragung zugrunde gelegt wird.
 
Man darf gespannt sein, welche Ideen die Balinger BürgerInnen erwartet. Im Anschluss an die Preisgerichtssitzung werden alle eingereichten Arbeiten zwei Wochen im Rathaus Färberstrasse 2 ausgestellt werden und ein sicherlich spannendes und breites Spektrum an neuen Ufer- und Freibereichen entlang von Eyach und Steinach präsentieren.
 
Das Ausstellungs- und Veranstaltungskonzept für das Ausstellungsjahr 2023 ist im Übrigen nicht Bestandteil der Aufgabe. Hier wird die Stadt zu einem späteren Zeitpunkt ein weiteres Verfahren durchführen. Beim jetzigen Planungswettbewerb sind die Daueranlagen gefragt. In ihnen liegt der große und nachhaltige Mehrwert für die Stadt und daher hat die Stadt Balingen bei der Festlegung des Planungsverfahrens entschieden, für die dauerhaften und nach der Gartenschau verbleibenden Anlagen einen eigenen Planungswettbewerb durchzuführen.

Der Planungswettbewerb ist veröffentlicht

Den Eckpunkten für die Auslobung eines landschaftsarchitektonischen Planungswettbewerbes für die Daueranlagen der Gartenschau 2023 hat der Gartenschauausschuss am 09. Mai 2018 in öffentlicher Sitzung zugestimmt.

Am 26. und 27. Oktober diesen Jahres wird ein fachlich und sachlich kompetent besetztes Preisgericht über eine sicherlich spannende und kreative Bandbreite an Vorschlägen für die Neugestaltung der Freiräume entlang der Eyach und Steinach entscheiden.
 
Mit der EU-weiten Bekanntmachung am 28. Mai 2018 wurde die Bewerbungsphase eingeleitet und Planungsteams erhalten die Möglichkeit, sich mit Referenzen für eine Teilnahme am Planungswettbewerb zu qualifizieren. Insgesamt sollen 20 Büros am Verfahren teilnehmen; Büros, die die Anforderungen einer komplexen und anspruchsvollen Planungsaufgabe einer Gartenschau erfüllen können und dies mit ihren eingereichten Referenzen auch nachweisen konnten.
 
Bewerbungsschluss für die erste Phase ist der 28. Juni 2018, Bewerbungsunterlagen stehen auf der städtischen Homepage bereit. Die Bekanntmachung selber erfolgt selbstverständlich in den branchenüblichen Medien.
 
Am 06. Juli 2018 werden die Wettbewerbsunterlagen an die ausgewählten Büros ausgegeben, die über den Sommer kreative Vorschläge für die funktionale, als auch gestalterische Neuordnung der insgesamt ca. 12 ha großen Wettbewerbsfläche erarbeiten sollen.
Abgabe der Arbeiten ist auf den 25. September 2018 terminiert, danach erfolgt die Vorprüfung der Arbeiten, damit diese dem Preisgericht fundiert vorgelegt werden können.
 
Die Preisträger, die das Preisgericht Ende Oktober ermitteln wird, werden im Anschluss zu Verhandlungsgesprächen geladen und der Gemeinderat der Stadt Balingen wird abschließend unter Würdigung der Empfehlung des Preisgerichtes die Beauftragung eines Preisträgers vornehmen.

Realisierungs- und Ideenteil

Der Gegenstand des Realisierungsteils des Wettbewerbs ist die landschaftsarchitektonische Planung der zentralen südlichen Kerngebiete der Gartenschau; die Bereiche entlang der Eyach und der Steinach, mit wichtigen Anbindungspunkten an die Innenstadt. Das Wettbewerbsgebiet beginnt im Norden, südlich des künftigen Aktivparks, am Übergang „Rollerstraße/Schellenbergbrücke“ und zieht sich entlang der Eyach in Richtung Süden. Im etwa mittleren Bereich teilt sich das Gebiet in die „Flussarme“ der Eyach und der Steinach. Süd-Östlich schließt sich das Wettbewerbsgelände an der Kreuzung der Bundesstraße im Übergang zur Landschaft Wolfental. Süd-Westlich verläuft die Planungsgrenze entlang des Steinachufers und endet am Wasserfall der Steinach bzw. dem Platz vor dem Finanzamt. Der Ideenteil beinhaltet Bereiche, die unmittelbar an den Realisierungsteil anschliessen und die Anbindung und das Potential angrenzender Stadträume aufzeigen soll. Hier sollen Ideen für die Anbindung des Freibadparkplatz aufgezeigt werden, Gestaltungsmöglichkeiten für den Viehmarktplatz, Nutzungsmöglichkeiten für das Strasserareal oder eine Neuordnung des Platzbereiches am Finanzamt. Während der Realisierungsteil tatsächlich in ein Auftragsversprechen für einen der Preisträger mündet, resultiert aus dem Ideenteil keine weitere Planungs- und Umsetzungsverpflichtung. Hier geht es – der Name drückt es aus – um Ideen, die im Weiteren im Rahmen des integrierten Stadtentwicklungskonzeptes zusammen mit den Bürgerinnen und Bürgern zur Diskussion anstehen und als Diskussions- und Anregungsgrundlage zu verstehen sind.

Ausstellungskonzept

Die zwei Ausstellungsschwerpunkte für das Gartenschaujahr 2023 liegen in der Landschaftsachse mit etwa 4,9 ha Ausstellungsfläche (außerhalb des Wettbewerbsgebietes) und in der Kulturachse, mit etwa 2,0 ha Ausstellungsfläche.
 
Im Rahmen des Planungswettbewerbs sollen mit einem Funktionskonzept Angaben zur Verbindung der Ausstellungsbereiche untereinander über Fuß- und Radwege, Brücken, Stege, Aussichtspunkte etc., sowie Angaben zu möglich Zu- und Ausgängen und umzäunten Bereichen gemacht werden. Bei dem Konzept soll die Realisierbarkeit der Veranstaltung in den geplanten Daueranlagen nachgewiesen werden. Hier wird eine Gesamtidee und keine Detailaussagen erwartet.
 
Für das Ausstellungsjahr wird ein gesondertes Planungsverfahren zu einem späteren Zeitpunkt durchgeführt.

VgV-Verfahren für den Aktivpark

Die Planungen zum Aktivpark sollen in einem intensiven Dialog mit und für die zukünftigen Nutzer durchgeführt werden. Hier soll ein Bürgerpark entstehen, in dem sich unterschiedlichste Gruppen einbringen können. Ein Planungsteam, das mit dieser Aufgabe betraut wird, muss Erfahrung in moderierten Planungsprozessen vorweisen und Zusatzqualifikationen in Kommunikationsprozessen nachweisen. Ein solches Büro zu finden, wird über klassische Planungswettbewerbe, bei denen Gestaltungsqualität das herausragende Auswahlkriterium darstellt, schwierig. In einem sogenannten Verhandlungsverfahren stellen sich Büros einer Auswahljury vor, stellen sich Fragen aus dem Gremium und können dezidiert ihr Vorwissen im Bereich der Kommunikation persönlich vorstellen. Das Verfahren ist bereits eingeleitet. Am 13. April 2018 startete die EU-weite Ausschreibung und damit der Beginn der Bewerbungsmöglichkeit zur Teilnahme am Verfahren.
 
Im Juli werden Verhandlungsgespräche geführt werden und nach der Sommerpause soll ein Planungsbüro für die Weiterführung der Planung beauftragt werden.

Erste Förderkonferenz in Tübingen

Die Planungen im Hintergrund nehmen Fahrt auf und nachdem im Herbst 2017 der „Rahmenplan Gartenschau 2023“ vom Gemeinderat einstimmig verabschiedet wurde, werden derzeit die Vorgaben eines europaweiten Planungswettbewerbs ermittelt, der noch im laufenden Jahr 2018 ausgelobt werden soll.

Eine große Runde für ein großes Projekt:   Regierungspräsident Tappeser und Oberbürgermeister Reitemann mit Vertretern der Stadt Balingen, des Ministeriums für Ländlicher Raum, BW Grün, der Planstatt Senner, der STEG, Stuttgart und Vertretern der Förderreferate des Regierungspräsidiums Tübingen.
Eine große Runde für ein großes Projekt:

Der sogenannte „Masterplan Grün“ enthält Planungsentwürfe, Kostenschätzungen und einen Zeitplan zur Umsetzung der Maßnahmen für die Gartenschau 2023 in Balingen. Doch um das Ziel, Stadt und Gewässer enger miteinander zu verknüpfen und qualitätsvolle Freiräume als grüne Schnittstellen in der Stadt zu schaffen, braucht es finanzieller Mithilfe und Unterstützung.
 
Bei einer ersten Förderkonferenz zur Abklärung möglicher Fördertöpfe unter Leitung von Regierungspräsident Klaus Tappeser am 05. März 2018 in Tübingen stellte die Stadt Balingen mit Oberbürgermeister Helmut Reitemann an der Spitze den derzeitigen Planungsstand vor.
 
Im Anschluss an die Einführung zu den städtischen Planungsabsichten wurde gemeinsam erörtert, welche Möglichkeiten der Förderung für das Projekt „Gartenschau Balingen 2023“ bestehen. Neben dem Förderprogramm „Natur in Stadt und Land“ des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg kommt eine Vielzahl weiterer Programme in Betracht. Hierzu waren Vertreterinnen und Vertreter aller Förderreferate des Regierungspräsidiums anwesend: von der Städtebauförderung und dem Gewässerbau über Tourismus und Straßen- sowie Radwegebau bis hin zum Naturschutz.
 
Alle Beteiligten an der Förderkonferenz waren sich einig: Die Gartenschau soll ein Erfolg für die Stadt Balingen werden, im Veranstaltungsjahr 2023 und darüber hinaus.

Fragen und Antworten

Am 18. und 19. November 2017 fand die Messe „Familie Zollernalb“ wieder in der volksbankmesse Balingen statt. Im jährlichen Turnus veranstaltet die Lebenshilfe Zollernalb ein Wochenende mit Angeboten für Familien aus dem Landkreis.

Messestand zur Gartenschau

Zum ersten Mal war die Stadt Balingen mit einem Messestand zur Gartenschau 2023 vor Ort. Besucher konnten sich informieren, mit Mitarbeitern der Stadtverwaltung ins Gespräch kommen und sich über die Planungen zur Gartenschau 2023 austauschen. Auf viel Begeisterung ist das Gartenschau-Quiz gestoßen. Wer die drei gestellten Fragen richtig beantworten konnte, nahm teil an einer Verlosung. Als Direktgewinn durfte jeder Teilnehmer eine Samentüte mit nach Hause nehmen, eine kleine „Gartenschau to go“

Gewinnübergabe Gartenschau-Quiz

Nachdem die drei Hauptgewinner vor kurzem von Annika Stehle von der Lebenshilfe Zollernalb ermittelt wurden, erfolgte die Gewinnübergabe am vergangenen Montag durch Oberbürgermeister Helmut Reitemann im Rathaus. Jeweils einen Gutschein für die Stadthalle Balingen sowie die Balinger Stadtschokolade erhielten Birgit Braunschweig aus Bisingen, Annette Endreß aus Haigerloch und Stephan Kempka aus Balingen. Mit den Gewinnern freuten sich auch Holger Klein, Geschäftsführer der Lebenshilfe Zollernalb, und Annette Stiehle vom Amt für Stadtplanung und Bauservice.


Grafik: Balingen wächst - Kultur- und Landschaftsachsen (2,216 MB)

Grafik: Balingen wächst - Wir bauen unsere Stadt (1,532 MB)

 
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