Schloss

Dezernat 3 - Bau und Technik

Neue Straße 31
72336 Balingen


Ansprechpartnerin
Renate Bickelmann
Tel.: 07433/170-331
renate.bickelmann@balingen.de

Ansprechpartnerin
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Anregungen

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Kommentare (8)

Spielräume Für Kinder (Mechthild Blessing-Max) 18.11.2018 18:59
Sehr geehrte Damen und Herren,ich finde es sehr wichtig , bei der Stadtplanung die Kinder und Jugendlichen nicht zu vergessen.So wäre ein Vorschlag/Idee Spielräume für Kinder zu schaffen, wo sie sich kreativ entfalten können. Zonen einzurichten wie z.B. die "Kinderwildnis in Bremen " mit einfachen Erd,Sandhügel; Büschen, Sträucher und Hölzer. Keine vorgefertigten Spielgeräte wo man gerade mal kurz schaukeln oder rutschen kann.Dies wäre sicher in der Nähe der Eyach möglich oder auch noch im Gartenschaugelände einzuplanen.
Mit freundlichen Grüßen
Mechthild Blessing-Max

Atmosphäre, Charme, Kunst, Kultur (Birgit Knopp-Merz) 17.11.2018 12:35
Das würde ich mir für unsere Stadt wünschen:
Nicht nur die Möglichkeit zum Shoppen zwischen tadel- und makellosen Gebäuden, sondern, wo immer möglich, die Erhaltung von Häusern mit Charme, Geschichte, Atmosphäre.
Raum - draußen und drinnen - insbesondere für junge Künstler und Musiker, den sie frei nutzen können, um sich in ihrer Heimatstadt auszuprobieren und zu entfalten, eine kleine Bühne, auf der sie sich präsentieren und andere einladen können. Warum nicht im Jugendhaus Insel? Damit sie nicht weggehen müssen, um in anderen Städten ihre Ideen zu leben.
Ich denke, um auch in Zukunft attraktiv zu sein, muss unsere Stadt in Kunst, Kultur und Atmosphäre investieren, nicht nur in den Handel, denn erst das kulturelle Leben macht eine kleine Stadt lebenswert für die Einwohner und anziehend für Besucher. Es sind die ideellen Werte, die eine Stadt einzigartig und unverwechselbar machen, nicht allein die Einkaufsmöglichkeiten; diese sind austauschbar.
Birgit Knopp-Merz

Biotop für Kultur (Boris Retzlaff) 17.11.2018 00:41
Kultur ist ein Standortfaktor. Erst das kulturelle Leben macht eine Stadt wirklich lebenswert. Was die Erhaltung, Entwicklung und Förderung der lokalen Kulturszene angeht, halte ich drei Punkte für wichtig:

1. Billigen Wohnraum. Kunst wirft, zumindest wenn man als "junger Wilder" zu Werke geht (und wer, wenn nicht diese, sollte etwas voranbringen und das kulturelle Leben für die Zukunft sichern), nicht viel ab. Daher muss auch im Zentrum preisgünstiges Wohnen möglich bleiben. Angesichts der derzeitigen Entwicklungen in der Innenstadt sehe ich diesbezüglich ein erhebliches Problem.

2. Mut zur Hässlichkeit (mit Charakter). Als ich in Balingen aufwachsen durfte, gab es, mit Verlaub, so einige verratzte Ecken. Das Fernmeldezentrum zum Beispiel, die alte Strasserfabrik oder das Gerberviertel.
Doch zugleich boten diese Winkel preisgünstigen Raum für Kreativität (Proberäume des Rockvereins im Strasser-Gebäude) und - siehe Punkt 1. - Wohnen (Gerberviertel). Und sie hatten diese inspirierende Patina, welche die Neubauten von heute frühestens in fünfzig, sechzig Jahren entwickeln werden.
Ich halte es für einen Fehler, die komplette Innenstadt zu schniegeln, zu bügeln und zu polieren. Das Ergebnis wirkt uniform und monoton. Austauschbar mit zu vielen anderen Städten. Charakter bekommt eine Stadt erst durch ihre nicht ganz so schönen Winkel. Das Verhältnis muss stimmen, und das sehe ich aus dem Gleichgewicht geraten.

3. Geschichtsbewusstsein. Kultur lebt aus Tradition. Vor Jahren sollte das Gasthaus Sonne abgerissen werden - ich denke, auch der Letzte in Verwaltung und Gemeinderat wird heute der privaten Initiative danken, die damals das Gebäude mit viel Engagement, auch finanziellem, und großem persönlichem Risiko rettete. Darin konnten sich kreative Dienstleister ansiedeln, ein Lokal, das auch von Künstlern stets gern frequentiert wurde, und eine kleine Bühne mit einem erstaunlich dichten Veranstaltungsprogramm.
Heute soll der Württemberger Hof weichen. Das Schwefelbad. Das Jugendhaus-Gebäude. Und noch weitere. Ich bin sicher, in zwanzig, dreißig Jahren wird man es schade finden und sich wünschen, dass sich hier ähnliche Initiativen gefunden hätten, den Plänen Einhalt zu gebieten. Hier plädiere ich für eine abermalige Überprüfung des scheinbar schon Feststehenden.

Um nicht falsch verstanden zu werden: Ich gehöre nicht zu denen, die eine Glocke der Nostalgie über ihre Stadt legen wollen. Eine Stadt muss sich verändern und entwickeln. Und nicht alles, was alt ist und eine Patina hat, ist auch erhaltenswert.
Jedoch empfinde ich, dass die Entwicklung seit einigen Jahren zu hochtourig läuft, zu schnell und leichtfertig betrieben wird. Dies gefährdet eben auch die lebendige Kulturszene, die Balingen über Jahre und Jahrzehnte hinaus attraktiv gemacht hat.

Boris Retzlaff

Schwefelbad-Areal /Kunstraum (Christina Gaus) 16.11.2018 10:08
Sehr gut vorstellbar wäre die Erhaltung und Nutzung des (noch) "Jugendhaus Insel" in Verbindung mit Gebäude "Schwefelbad-Kino", in welchem Geselligkeit (Gaststätte zum Schwefelbad) und erste Filmvorstellungen für Balinger Bürger im damaligen "Wirtschaftssaal" stattfanden, noch lange bevor meine Urgroßeltern dem "Film" ein eigenes Haus erschafften.
Zur Historie:
1911: Gründung des ersten "Lichtbildertheater Balingen"
1919: erste Filmvorstellungen im Wirtschaftssaal.
1929: Eröffnung des "Konzert-und Lichtspielhaus Schwefelbad" und damit Balingens erstem "Kulturtempel" für Film - Theater- und Konzertveranstaltungen.
Das heutige "Jugendhaus Insel" verfügt über viele zweckdienliche Räumlichkeiten und ist im Übrigen durch eine Verbindungstür zum Foyer/Treppenhaus des Kinos verbunden.
Das ehemalige Filmtheater (Eingangsbereich/Foyer/Garderoben ecta.,im Grunde alles vorhanden, jedoch sanierungsbedürftig) wäre als "Kleinkunstbühne" u.ä. Veranstaltungen geradezu ideal und somit unbedingt erhaltenswert.

Freundliche Grüße
Christina Gaus

Entfaltungsraum für Kunst (Monja Schaarschmidt) 14.11.2018 16:25
Mein Anliegen:
Die Schaffung einer attraktiven Anlaufstelle für Künstler und Kunstinteressierte - Kleinkunstbühne, Galerie, Räumlichkeiten für Kurse, Seminare und für einen kreativen Austausch. Ein Forum für Kreative, das das Kunstschaffen in Balingen fördert und belebt, so dass auch junge oder "neue" Künstler die Chance und die Plattform erhalten, sich und ihre Kreativität ansprechend zu präsentieren - und Balingen somit bunter und zu einem Ort der Inspiration zu machen!

Monja Aury Schaarschmidt, freischaffende Künstlerin aus Balingen

KUNST+NATUR (Bernhard Jung) 30.10.2018 17:32
Idee: Legale Wände und Brücken- Erweiterung der GALLERY23
Auch für die Gartenschau 2023-
Streetart ist die angesagte und populäre Kunstform des beginnenden 21. Jahrhunderts und könnte deshalb eine Entwicklungsperspektive für die Kunststadt Balingen darstellen. Streetart ist direkt, farbig, plakativ, großflächig, auffällig und in jedem Fall ein „Hingucker“ – das hat die angelaufene Aktion „Freundliches Balingen“ gezeigt. Diese Form der Kunst im öffentlichen Raum kann man sich leicht als „Gestaltungsmedium“ für die Gartenschau 2023 in Balingen und als „Wegweiser“ für den geplanten Rundgang vorstellen. Durch die Bereitstellung von „legalen Wänden“ in beliebigem Format, die zur Gestaltung an Streetart-Künstler aus der Region vergeben werden, entstünde eine Open-Air-Galerie von überregionaler Bedeutung. Würden die legalen Wände noch um die künstlerische Neugestaltung der Brückenunterführungen im Stadtgebiet ergänzt, so ließe sich darüber hinaus ein einzigartiges „Markenzeichen“ schaffen, das über die Veranstaltung hinaus Bestand hat, auch jüngere Interessentengruppen anspricht und sicherlich gut zum Rahmenprogramm der Gartenschau passen würde.

Bernhard Jung für FREIRaum Balingen kreativ

Stadtentwicklung (Rainer Heinz) 22.10.2018 11:17
mein Vorschlag:
Stop der Planungen zum Querbau beim Bahnhof Balingen
Stop der Planungen zum Neubau Archiv beim Freibadparkplatz
Neubau eines Bürgerhauses mit Saal für ca. 150-200 Personen auf dem Strassergelände mit Freiflächen als Kinderspielplatz und Stadtpark.
Neubau eines Archives innerhalb des Innenstadtring
Einbau von Verwaltungsbüros in den oberen Stockwerken bei Pro-Optik...
herzliche Grüße
R A I N E R H E I N Z

Stadtentwickung (Annette Conzelmann) 22.10.2018 10:30
Sehr geehrte Damen und Herren,
Zum Thema, wie man die Innenstadt attraktiver gestalten könnte, gehört für mich eindeutig ein zusätzliches Angebot im Lebensmittelbereich dazu.
Ich würde mir eine kleine Markthalle wünschen, in der natürlich regionale Gärtner die Möglichkeit hätten, ihre Ware täglich frisch
anzubieten. Aber in der man auch die Möglichkeit hätte, ganz besondere Lebensmittel und kulinarische Leckereien zu bekommen.
Man könnte es mit einem Café / Restaurant kombinieren. Auch im Aussenbereich könnte man Sitzgelegenheiten schaffen und
z.B. einen Brunnen als Mittelpunkt anlegen.
Hierfür könnte ich mir z.B. das „Strasser-Areal“ gut vorstellen.
Mit freundlichen Grüßen Annette Conzelmann, Zeitgeist-Arena GmbH
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