Schloss

Dezernat 3 - Bau und Technik

Neue Straße 31
72336 Balingen


Ansprechpartnerin
Renate Bickelmann
Tel.: 07433/170-331
renate.bickelmann@balingen.de

Öffnungszeiten

Montag bis Mittwoch
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Donnerstag
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Freitag
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Balingen 2035

Integriertes Stadtentwicklungskonzept - ISEK

Der demografische Wandel, neue Anforderungen im Bereich Bildung, der Klimaschutz und die Energiewende sind besondere Herausforderungen für die Entwicklung von Städten und Regionen. Balingen stellt sich seit vielen Jahren diesen Fragen und hat in zahlreichen Planungsprozessen bereits Einzelkonzepte für eine nachhaltige Entwicklung erarbeitet.
 

Planungsphasen

Integrierte städtebauliche Entwicklungskonzepte sind das Mittel, um konkrete, langfristig wirksame und lokal abgestimmte Lösungen für eine Vielzahl aktuell anstehender Herausforderungen an Städte und Gemeinden zu finden. Unterschiedliche Interessen können gebündelt und artikuliert werden. Mögliche Interessenskonflikte können transparent gemacht und Entscheidungen nachvollziehbar begründet werden.

Ausgehend von aktuellen Konzepten, Planungen und Realisierungen soll ein räumliches „Entwicklungskonzept Balingen 2035“ die städtebaulichen Zielsetzungen auf den Punkt bringen, planerische Überlegungen bündeln und diese in einem transparenten Planungsprozess zu einem gemeinsamen räumlichen Leitplan für die Stadt Balingen zusammenführen.

Entwickelt werden soll ein räumlich-strategisches Handlungskonzept, das Ziele definiert und Flächen, bzw. Areale benennt, sog. Schwerpunkträume und Schlüsselprojekte, auf denen die Entwicklung stattfinden soll. Es dient als abgestimmte Grundlage für die Stadtentwicklungspolitik und räumlichen Planungen der nächsten 15 bis 20 Jahre.

Zeitfenster und Umsetzung

Für die Ausarbeitung und Durchführung des skizzierten Stadtentwicklungsprozesses ist das Büro ‚pesch partner architekten stadtplaner, Stuttgart` beauftragt. Mit großer Erfahrung und bereits zahlreichen durchgeführten Stadtentwicklungskonzepten, bringt das Büro ein hohes Maß an Knowhow und Erfahrung mit.
 
In einer ersten Bearbeitungsstufe wird die erweiterte Kernstadt Balingens im Fokus stehen, mit einem ersten Abschluss, Aussagen zur strategischen Entwicklung der Kernstadt zu treffen. Ab Herbst 2020 steht die zweite Bearbeitungsstufe an, die die Gesamtstadt mit den Ortsteilen in den Blick nehmen wird.
 
Die Zweistufigkeit ist auf die anstehende Durchführung der Gartenschau ausgerichtet. Der Rahmenplan für die „Gartenschau 2023“ sieht vor, an das bereits bestehende grüne Band der naturnahen Gewässer Eyach und Steinach, das die Stadt in Nord-Süd-Richtung durchfließt, anzuknüpfen und dieses in die Stadtgestaltung zu integrieren.

Eine der wichtigsten Schnittstellen ist das ehemalige Strasser-Areal, ab 1889 Strickwarenfabrik, von 1903 bis 1979 Schuhfabrik und danach gewerblich genutzt, wurde es von der Stadt Balingen wegen der Entwicklungspotenziale für die Innenstadt erworben und freigemacht. Zentral gelegen bildet die Fläche vielfältige Nutzungsmöglichkeiten, die im Rahmen des Stadtentwicklungskonzeptes im Dialog mit der Bürgerschaft diskutiert werden sollen.
 
Während der Gartenschau 2023 soll die zentral gelegene Fläche als temporäres Ausstellungsgelände genutzt werden und zum zentralen Verknüpfungsbereich des Gartenschaugeländes zur Balinger Innenstadt mit Marktplatz werden. In der Nachnutzung ab 2024 soll hier in innerstädtischer Toplage ein Nutzungskonzept umgesetzt werden, das in den kommenden zwei Jahren mit den Bürgerinnen und Bürgern entwickelt wird.

Ihre Meinung ist uns wichtig

Gerne können Sie hier Ihre Meinung / Anliegen zum Thema Integriertes Stadtentwicklungskonzept posten.

 
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