Schloss

Dezernat 3 - Bau und Technik

Neue Straße 31
72336 Balingen

EIGENBETRIEB GARTENSCHAU


Technische Leitung
Annette Stiehle
Tel.: 07433/170-144
annette.stiehle@balingen.de

Kaufmännische Leitung
Elisabeth Wochner
Tel.: 07433 / 170-171
elisabeth.wochner@balingen.de

Ansprechpartnerin
Renate Bickelmann
Tel.: 07433 / 170-331
renate.bickelmann@balingen.de

Öffnungszeiten

Montag bis Mittwoch
08.00 - 12.00 Uhr
14.00 - 16.30 Uhr

Donnerstag
08.00 - 12.00 Uhr
14.00 - 17.30 Uhr

Freitag
08.00 - 12.00 Uhr

Gartenschau 2023

Daueranlagen

Die Gartenschau stellt einen großen Mehrwert für Balingen dar. Sie besteht aus mehr als dem Ausstellungskonzept, das bis 2023 für Bürger und Gartenschau-Besucher entwickelt wird. Die neu gestalteten Freiflächen werten das Stadtbild langfristig auf und schaffen viele Nutzungsmöglichkeiten, die den Bürgern auch noch viele Jahre über die Gartenschau hinaus erhalten bleiben.

Die Planung der Daueranlagen wird von zwei Landschaftsarchitektur-Büros übernommen. Den nördlichen Teil überplant die Planstatt Senner aus Überlingen, die auch bereits den Rahmenplan für das gesamte Gelände erstellt hat. Die Planung des südlichen Teils wurde über ein Wettbewerbsverfahren an das Büro lohrer.hochrein aus München vergeben.

Bei den Sitzungen des Gemeinderats und des Gartenschau-Ausschusses im Juli wurden die Planungen beider Bereiche einstimmig verabschiedet. Für den Nordteil bedeutet dies nun den Abschluss der Entwurfsplanung, im Südteil ist die Vorentwurfsplanung verabschiedet worden. Als nächster Schritt geht es nun weiter mit der Genehmigungsplanung.

Der Wettbewerb für die neue Fuß- und Radwegebrücke im Aktivpark ist entschieden

Am Samstag, den 19. Oktober hat im Rathaus Balingen die Jurysitzung zur neuen Fuß- und Radwegebrücke über die Eyach stattgefunden, der eine wichtige Erschließungsfunktion für den Bereich des geplanten Aktivparks der Gartenschau 2023 zukommt. Den ersten Platz erzielte das Ingenieurbüro Miebach aus Lohmar, welches die Jury einstimmig überzeugte.

einige Mitglieder der Fachjury mit Oberbürgermeister Reitemann vor dem Siegerentwurf

Für die Mehrfachbeauftragung des „Parkuferstegs“ wurden von der Stadt Balingen drei renommierte Büros, beziehungsweise Bietergemeinschaften ausgewählt, die nicht nur in der Fachwelt bekannt für ihre qualitativ hochwertigen Ingenieursbrücken aus Holz sind.

Neben dem erstplatzierten Ingenieurbüro Miebach, das seinen Entwurf zusammen mit den britischen Architekten Moxon Architects entwickelt hat, haben noch zwei weitere Teilnehmer am Verfahren teilgenommen. Das Büro Pirmin Jung Deutschland GmbH aus Sinzig, das zusammen mit Reimer Architekten und HSW Ingeniere gearbeitet hat und die Bietergemeinschft Cheret/Helbig aus Stuttgart, bestehend aus dem Büro Cheret Bozic Architekten BDA DWB und dem Ingenieurbüro Knippers Helbig GmbH, teilten sich den zweiten Rang.

Die Jurysitzung, die am Samstagvormittag stattgefunden hat, wurde unter dem Vorsitz von Prof. Cornelia Bott abgehalten, die als freie Landschaftsarchitektin in Korntal arbeitet und bereits Mitglied der Fachjury im letztjährigen Planungswettbewerb der Freianlagen für die Gartenschau 2023 war. Neben der Fachjury mit Vertretern aus den Bereichen der Architektur, Landschaftsarchitektur und des Bauingenieurswesens bestand die Sachjury aus der Verwaltungsspitze sowie Vertretern des Gartenschauausschusses der Stadt Balingen.

Nachdem die Vorstellung der Vorprüfung aller drei Entwürfe durch Prof. Dr. - Ing. Hans-Alfred Bitzer aus Albstadt erfolgt ist, hatten alle Teilnehmer die Gelegenheit, ihre Brückenplanung selbst zu präsentieren und die Rückfragen der Jury zu beantworten. Im Anschluss wurden die drei Arbeiten von der Jury bewertet und eine finale Rangfolge gebildet. Schlussendlich konnte der Vorschlag des Ingenieurbüros Miebach am meisten überzeugen und erhielt ein einstimmiges Votum zur weiteren Beauftragung.

In der Sitzungsrunde des Gemeinderats im November ist beabsichtigt, das Ingenieurbüro mit der weiteren Planung zu beauftragen. Der Entwurf des Gewinnerbüros sowie die Pläne der anderen Teilnehmer können ab Montag, 21. Oktober zwei Wochen lang im Infofenster des Baudezernats begutachtet werden.

Wettbewerbsergebnisse der neuen Fuß- und Radwegebrücke im Aktivpark

1. Platz Miebach / Moxon ((4,692 MB))
2. Platz Cheret Bozic / Knippers Helbig ((8,56 MB))
2. Platz Jung / Reimer / hsw ((8,762 MB))

Verabschiedung der Planstände

Die aktuellen Planstände für die Landschaftsachse Nord und Süd sowie die Kulturachse sind verabschiedet worden. Bei den Sitzungen des Gemeinderats und des Gartenschau-Ausschusses im Juli wurden die Planungen vorgestellt.

Am 23. Juli 2019 stellten die beauftragten Planungsbüros in der Gemeinderatssitzung ihre Planungen vor. Das Büro Planstatt Senner aus Überlingen, das den Nordteil gestaltet, präsentierte den Entwurfsstand, während lohrer.hochrein aus München, die den Südteil mit Kulturachse planen, die abgeschlossene Vorentwurfsplanung vorstellten. Für beide Bereiche wurde die Planung bei der anschließenden Abstimmung einstimmig befürwortet.
In der Woche zuvor, am 17.Juli, wurden die Entwürfe bereits im Gartenschauausschuss vorgestellt.

Insgesamt können die Ergebnisse der beiden Sitzungen sich sehen lassen und stellen jetzt die Grundlage dar, auf der die Genehmigungsplanung entwickelt werden kann.


Landschaftsachse Nord:

         Entwurfsplan Nord ((8,022 MB)) 
         Entwurf Teilabschnitte Nord ((7,497 MB))

Landschaftsachse Süd – Kulturachse

         Vorentwurfsplan Süd ((11,758 MB))
         Visualisierungen Süd ((1,269 MB))
         Vorentwurf Teilabschnitte Süd ((11,755 MB))

Landschaftsachse Nord – Beschluss Vorentwurfsplanung

Am 18. Dezember 2018 wurde die Vorentwurfsplanung zur Landschaftsachse Nord von der Planstatt Senner im Gemeinderat vorgestellt und anschließend verabschiedet. Zuvor wurde der Planstand bereits am 5. Dezember im Gartenschau-Ausschuss vorgestellt.


Vorentwurfsplan Nord ((10,595 MB))
Vorentwurf Teilabschnitte Nord ((8,326 MB))

Wettbewerb Gartenschau

Der erste Preis des landschaftsplanerischen Wettbewerbs geht an das Büro Lohrer Hochrein Landschaftsarchitekten und Stadtplaner, München.

Ausschnitt des ersten Preises

Ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Gartenschau 2023 wurde nun mit der Entscheidung des Preisgerichts am Freitag, 26. Oktober 2018 gelegt. Die Preisträger des landschaftsplanerischen Wettbewerbs stehen fest. Damit konkretisieren sich auch die Vorstellungen über die neue Gestaltung der dauerhaften Grünanlagen entlang von Eyach und Steinach.

Während sich die „Landschaftsachse Nord“ mit dem Aktivpark bereits in einem generationsübergreifenden Beteiligungsprozess befindet und das erste intergenerationelle Forum am 20. Oktober stattfand, werden nun auch die Weichen für die „Landschaftsachse Süd“ und die „Kulturachse“ gestellt.

Auslober des Wettbewerbs waren das Land Baden-Württemberg und die Stadt Balingen. In einem vorgeschaltetem Auswahlverfahren konnten sich qualifizierte Büros europaweit in der Zeitspanne vom 28. Mai bis zum 28. Juni 2018 um eine Teilnahme an dem Realisierungswettbewerb mit städtebaulichem Ideenteil bewerben. Am 6. Juli 2018 wurden die Auslobungsunterlagen an 20 ausgewählte Landschaftsarchitekturbüros zugestellt, am 25. September 2018 endete die Abgabefrist für die teilnehmenden Planungsteams.

9 Büros haben Arbeiten eingereicht. Die 9 stimmberechtigten Preisrichter hatten die Aufgabe, aus dem hochkarätigen Teilnehmerfeld die für Balingen angemessenste, nachhaltigste und gestalterisch beste Arbeit herauszufiltern. Unterstützt wurden sie dabei von einer Reihe sachverständiger Berater, denen auch Mitglieder des Gemeinderates angehörten.

„Grüne Schnittstellen“, wie können Eyach und Steinach für die Bürger wieder erreichbar und erlebbar gemacht werden?

Unter diesem übergeordneten Gesichtspunkt sollten die Wettbewerbsteilnehmer Lösungen für die Freiräume entlang von Eyach und Steinach entwickeln, um in der Stadt dauerhaft nutzbare und qualitativ hochwertige Uferbereiche zu schaffen. Darüber hinaus galt es die Schnittstellen zu den angrenzenden Stadträumen zu entwickeln und eine durchgängige Fuß- und Radwegeverbindung entlang der Gewässer zu berücksichtigen.

In den Ideenteilen wurden darüber hinaus Vorschläge erwartet, wie angrenzende Stadträume, wie beispielsweise das Strasser-Areal oder der Freibadparkplatz im Hinblick auf ihre exponierte Lage zu den neuzugestaltenden Uferbereichen planerisch entwickelt werden könnten.

Die Gewinner Lohrer Hochrein aus München haben es geschafft, der durchaus anspruchsvollen Aufgabenstellung gerecht zu werden. Der Vorsitzende des Preisgerichts, Klaus Bierbaum lobte die prämierte Konzeption, die es in einer zukunftsweisenden Haltung geschafft hat, die vielfältigen Einzelelemente zu einem tragfähigen und prägnanten Gesamtbild zusammenzuführen.

Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten

Welche Vorschläge für die Freiräume in der Stadt entwickelt wurden, konnten im Foyer des Rathauses bereits begutachtet werden. Die öffentliche Ausstellung aller Wettbewerbsbeiträge waren vom 28. Oktober bis 4. November 2018 für alle Interessierten zugänglich. Am 28. Oktober 2018 um 11:00 Uhr fand die offizielle Ausstellungseröffnung aller eingereichten Wettbewerbsbeiträge im Foyer des Rathauses statt. Am Sonntag, den 4. November 2018 wurde eine öffentliche Führung durch die Ausstellung angeboten, bei der das Baudezernat die Arbeiten erläuterten.

 
powered by Diko