Schloss

Telefon-Hotlines Corona-Virus

Stadtverwaltung Balingen

Tel. 07433 170-342
Tel. 07433 170-343

Landratsamt Zollernalbkreis (Bürgertelefon)

Tel. 07433 92-1111
Montag bis Donnerstag
von 10.00 bis 16.00 Uhr,
Freitag
von 10.00 bis 12.00 Uhr

Industrie- und Handelskammer Reutlingen

Tel. 07121 2010
für Unternehmen

Landesgesundheitsamt

Tel. 0711 904-39555
täglich, auch am Wochenende,
von 9.00 bis 18.00 Uhr

Hotline des Sozialministeriums BW

Tel. 0711 904-39555

Bundesministerium für Gesundheit

Tel. 030346 465 100
Montag bis Donnerstag
von 8.00 bis 18.00 Uhr,
Freitag von 8.00 bis 12.00 Uhr

WICHTIGE INTERNETSEITEN

Zollernalbkreis - Aktuelle Informationen zur Lage im Zollernalbkreis

Robert-Koch-Institut - Die zentrale Einrichtung der Bundesregierung für Krankheitsüberwachung und -prävention. Umfassende Infos.

IHK Reutlingen - Corona Ratgeber

KFW - KfW Corona Hilfe – Kredite für Unternehmen

Land Baden-Württemberg - Seite zum Corona-Virus in Ba.-Wü., viele Links

Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg - Informationen über finanzielle Förderung und Sofortmaßnahmen für die Wirtschaft
 
Bundesregierung - Seite zum Corona-Virus, Infos auch auf Englisch, Französisch, Arabisch, Türkisch!
  
www.infektionsschutz.de – Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung; mit vielen praktischen Hygiene-Tipps.
 
Auswärtiges Amt - Informationen für Reisende.
 

 


Aktuelle Informationen

Gesamtzahlen der Covid-19 Fälle im Zollernalbkreis

Die Gesamtzahlen der Covid-19 Fälle im Zollernalbkreis finden Sie auf der Homepage des Landratsamtes

Corona Einheiten in der Kreissporthalle Balingen

Die beiden Corona-Einheiten – Schwerpunktambulanz und Testzentrum – sind in die Kreissporthalle der Philipp-Matthäus-Hahn-Schule in Balingen (Steinachstraße 19/1).

Öffnungszeiten:
Mo.-Fr.: 14 bis 17 Uhr

An Wochenenden (Samstag und Sonntag) und Feiertagen ist die Einrichtung geschlossen. In dringenden Fällen können sich Bürger an den ärztlichen Notdienst (Tel. 116117), welcher durch Mitarbeiter des DRK entgegengenommen werden, wenden.

Verschärfung der Infektionsschutzmaßnahmen entsprechend der Corona-Verordnung

Die 7-Tage-Inzidenz im Zollernalbkreis hatte zuletzt drei Tage in Folge (Mittwoch, Donnerstag und Freitag) den Grenzwert von 50 überstiegen. Diese liegt aktuell (Stand: 22. März 2021, 14 Uhr) bei 82,4. Die Landkreisverwaltung hat im Detail das Infektionsgeschehen über das Wochenende analysiert und bewertet. Das Gesundheitsamt stuft dieses als diffus ein. „Die Coronaverordnung lässt uns hier keinen Spielraum“, so Rechtsdezernent Georg Link. Entsprechend der aktuellen Corona-Verordnung müssen ab Mittwoch, 24. März 2021 wieder verschärfte Infektionsschutzmaßnahmen umgesetzt werden.
 
In den vergangenen Tagen wurden dem Gesundheitsamt wieder mehr positive Coronafälle gemeldet. Der Schwerpunkt der Infektionen liegt nach wie vor vorwiegend im privaten Umfeld, seit kurzem rücken Kindergärten und Schulen erneut in den Fokus. Von den 156 Infektionen in der vergangenen Woche fielen knapp 24% auf Kinder und Jugendliche (unter 20 Jahre). „Mit einem Anstieg der Inzidenz haben wir gerechnet. In den vergangenen Tagen wurden die Schnelltestmöglichkeiten im Zollernalbkreis nochmal ausgebaut. Dadurch werden deutlich mehr asymptomatische Infektionen aufgedeckt, die in die Statistik miteinfließen“, so Gesundheitsdezernentin Dr. Gabriele Wagner. Gleichzeitig steigt die Anzahl der nachgewiesenen Mutationen im Kreis und liegt aktuell bei knapp unter 50%. „Diese sind deutlich infektiöser und vermehrt junge Menschen sind davon betroffen“, so Dr. Wagner weiter.
 
Seit Mitte März haben alle Bewohner von Pflegeeinrichtungen im Kreis die Erst- und Zweitimpfung erhalten. Mit den Testmaßnahmen und Hygienevorschriften gibt es keine Infektionen mehr bei den vulnerablen Personen in den Einrichtungen.
 
Folgende Änderungen ergeben sich für den Zollernalbkreis mit Gültigkeit ab Mittwoch, 24. März 2021:
 
Schließung des Einzelhandels. „Click & Meet“ ist weiterhin möglich. Kunden können nach vorheriger Terminabsprache sich in einem festen Zeitfenster in einem Laden beraten lassen und einkaufen. Dabei darf nicht mehr als ein Kunde pro 40 m² gleichzeitig anwesend sein und es muss eine medizinische oder FFP2- (KN95-) Maske getragen werden.
  Kontaktarmer Sport im Freien und auf Innen- und Außensportanlagen (keine Schwimmbäder) ist nur noch mit maximal 5 Personen aus zwei Haushalten möglich. Kinder der beiden Haushalte bis einschließlich 14 Jahre werden nicht mitgezählt. Paare, die nicht zusammenleben, gelten als ein Haushalt. Kontaktarmer Sport in Gruppen von bis zu 20 Kindern bis einschließlich 14 Jahren ist nur im Freien möglich.
  Besuch von Museen, Galerien, Gedenkstätten, zoologischen und botanischen Gärten ist nur nach Voranmeldung und Dokumentation der Kontaktdaten erlaubt.
 
Die entsprechende Corona-Notbekanntmachung hat die Landkreisverwaltung am 22. März 2021 veröffentlicht. Diese ist über die Homepage www.zollernalbkreis.de abrufbar.
 
„Pauschale „Lockdowneritis“ alleine entlang des Inzidenzwertes ist ungesund. Daher hätten wir uns Ausnahmeregelungen für den Fach- und Einzelhandel, unsere Gastronomie sowie für alle Aktivitäten, die der Gesundheitsförderungen dienen, gewünscht, sofern Hygienemaßnahmen verantwortungsbewusst umgesetzt werden. Wir dürfen nicht mehr Krankheiten und Kollateralschäden durch die Maßnahmen riskieren als ohne“, so Landrat Günther-Martin Pauli.  

 
Notbekanntmachung Inzidenz über 50

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Geplante Lockerungen

Je nach Inzidenz sind die unten aufgezeigten Öffnungsschritte angedacht

Kommunen erhalten drei Millionen Schnelltests – zunächst bis 31. März 2021

Die Landesregierung hat sich am 24. Februar darauf geeinigt, den Kommunen drei Millionen Schnelltests aus der Landesreserve zur Verfügung zu stellen und damit die Teststrategie des Landes deutlich zu erweitern. Außerdem wird die Landesregierung sieben Millionen Schnelltests zur Selbsttestung beschaffen und diese in die Teststrategie einfließen lassen. Das Angebot an die Kommunen ist zunächst bis zum 31. März 2021 befristet. Dies vor allem vor dem Hintergrund, dass der Bund in Kürze kostenlose Schnelltests zur Verfügung stellen wird und die ersten Zulassungen zur Selbstanwendung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bereits erfolgt sind.

Bereits seit 22. Februar können Städte und Gemeinden über die bestehenden Strukturen hinaus Testkits aus der Notreserve des Landes für die zweimal wöchentliche Testung für Lehrpersonal und Beschäftigte in Kindertageseinrichtungen anbieten. Ergänzend hierzu wird nun Städten, Gemeinden und Landkreisen die Möglichkeit eröffnet, zusätzlich zu den bestehenden Testmöglichkeiten u. a. mit der Unterstützung der „Blaulichtfamilie“ temporäre Testangebote aufzubauen.

Das Testangebot richtet sich vorrangig an Personen, die bislang keinen Testanspruch im Rahmen der Test-Verordnung hatten:

- in Kontakt mit vulnerablen Personengruppen stehende Personen (z. B. pflegende Angehörige)
- Personen, die ein hohes Expositionsrisiko im beruflichen oder privaten Umfeld hatten oder haben (z. B. Beschäftigte in Schule und Kindertageseinrichtungen, Polizei, Justiz, Verwaltung)
- Schülerinnen und Schüler und Eltern
- Beschäftigte in der Jugendhilfe
- Wahlhelferinnen und Wahlhelfer


Priorisierte Corona-Schutzimpfung

Ab dem 22. Februar können sich auch bestimmte Personengruppen der Priorität 2 unter 65 Jahren impfen lassen. Hierzu gehören:

Personen mit Trisomie 21
Personal mit hohem Expositionsrisiko in medizinischen Einrichtungen, auch Teststellen
Personen in Institutionen mit einer Demenz oder geistigen Behinderung Tätige in der ambulanten oder stationären Versorgung von Personen mit Demenz oder geistiger Behinderung
Lehrer*innen Erzieher*innen

Die genannten Gruppen erhalten, sofern keine Kontraindikationen bestehen, den Impfstoff von AstraZeneca, die Öffnung gilt somit nur für Personen unter 65 Jahren.

Hilfsprogramme für besonders betroffene Branchen und junge Unternehmen werden verlängert

Das Landeskabinett hat am 8. Dezember die Antragsfrist für den Tilgungszuschuss Corona für das Schaustellergewerbe und die Marktkaufleute, die Veranstaltungs- und Eventbranche sowie das Taxigewerbe und das Mezzanine-Beteiligungsprogramm verlängert. Damit können die Landeshilfen auch über 2020 hinaus beantragt werden. „Junge, innovative Unternehmen dürfen durch die Corona-Pandemie nicht ausgebremst werden. Auch die Veranstaltungsbranche und Schausteller brauchen weiterhin passgenaue Lösungen, um ihre Liquidität zu sichern“, betonte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut angesichts der Kabinettsbeschlüsse.

Die Antragsfrist für das Landesförderprogramm Tilgungszuschuss Corona für das Schaustellergewerbe, die Veranstaltungs- und Eventbranche sowie das Taxigewerbe wird bis 24. Februar 2021 verlängert. „Die Eventbranche, die Schausteller und Marktkaufleute sowie das Taxigewerbe sind durch den TeilLockdown im Zuge der Corona-Krise jetzt bereits zum zweiten Mal besonders eingeschränkt“, so die Ministerin. Anders als in vielen anderen Branchen seien die entgangenen Umsätze in diesen hart betroffenen
Dienstleistungsbranchen nicht nachholbar: „Die weiterhin fehlenden Einnahmen führen in Verbindung mit den weiterlaufenden Grundkosten wie den Tilgungsraten zur existenziellen Bedrohung vieler Betriebe. Wir müssen ihnen auch weiterhin die Möglichkeit
geben, vom Tilgungszuschuss zu profitieren.“ Insgesamt stehen Landesmittel in Höhe von 92 Millionen Euro für das Förderprogramm Tilgungszuschuss zur Verfügung.

Zu den größten finanziellen Belastungen für Unternehmen dieser Branchen zählen die Tilgungsraten für Kredite. Diese werden in den bisherigen Überbrückungshilfen des Bundes nicht berücksichtig. Das Mezzanine-Beteiligungsprogramm wird bis zum 30. Juni 2021 verlängert. „Die Eigenkapitalbasis von kleinen und jungen Unternehmen verschlechtert sich während der Krise aufgrund von laufenden Einnahmeausfällen, der Zurückhaltung privater Investoren und erhöhter Kreditaufnahme zunehmend. Für sie werden mit dem Programm weitere Wege geöffnet, um die Finanzierung in diesen schwierigen Zeiten sicherzustellen. Deshalb ist es wichtig, dass  dieses Programm  verlängert wurde. Beim Mezzanine-Beteiligungsprogramm kommen Bundes- und Landesmittel gebündelt zum Einsatz. Es ist Teil der sogenannten „Säule 2“ des im Mai 2020 Seite 3 von 3 gestarteten Hilfsprogramms der Bundesregierung für Start-ups und mittelständische Unternehmen. Das Land stellt der L-Bank dabei insgesamt 50 Millionen Euro zur Verfügung, damit diese die Mittel in Form von MezzanineKapital oder direkten Beteiligungen an Start-ups und Mittelständler weiterreichen können. Die öffentliche Hand kann bis zu 800.000 Euro pro Unternehmen beihilferechtskonform ausreichen.

Bund und Land verlängern Corona-Hilfsprogramm für gemeinnützige Organisationen bis 30. Juni 2021

Die Bundesregierung hat das Kreditprogramm zur Unterstützung gemeinnütziger Organisationen um 6 Monate bis 30. Juni 2021 verlängert. Die Landesregierung, die das Programm in Baden-Württemberg unter dem Titel „Liquiditätskredit für gemeinnützige Organisationen“, kurz Li GO umsetzt, hat einer entsprechenden Verlängerung der Landesförderung zugestimmt. Damit können gemeinnützige Organisationen in Baden-Württemberg bei ihrer Bekämpfung der Folgen der Corona-Pandemie ebenfalls bis 30. Juni 2021 unterstützt werden. „Infolge der andauernden Corona-Pandemie werden gemeinnützige Organisationen auch weiterhin mit wirtschaftlichen Einbußen zu kämpfen haben“, sagte Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha am Mittwoch (9. Dezember) in Stuttgart. „Mit dem Liquiditätskredit Li GO erhalten gemeinnützige Organisationen genau die Unterstützung, die sie in dieser schwierigen Situation benötigen.“

Der Liquiditätskredit für gemeinnützige Organisationen bietet eine günstige Finanzierung von Betriebsmitteln und Investitionen in Höhe von bis zu 800.000 Euro pro Organisation zu einem Zinssatz von 0,8 % p.a. Sicherheiten müssen von den Organisationen nicht gestellt werden. Die Hausbanken sind vollständig von der Haftung freigestellt. „Ein wirtschaftlich starkes, aber auch ein sozial lebenswertes Baden-Württemberg muss uns als Förderbank ein Anliegen sein. Gemeinnützige Organisationen und Vereine leisten hierzu einen wichtigen Beitrag. Viele von ihnen sind durch die Corona-Pandemie unverschuldet in finanziellen Schwierigkeiten.

Nähere Informationen zu diesem Corona-Hilfsprogramm sowie Antragsformulare und -unterlagen können der Internetseite der L-Bank www.l-bank.de/li-go entnommen werden. Mit dem Kredit-Sonderprogramm soll die Liquidität der gemeinnützigen Organisationen und deren Unternehmungen sichergestellt werden. Profitieren können davon beispielsweise die Wohlfahrtsverbände, Familienferienstätten, Jugendherbergen und Schullandheime, Frauenhäuser, Werkstätten für Menschen mit Behinderungen und Inklusionsbetriebe sowie Träger der politischen Bildung.

 
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