Schloss

Arbeitstreffen der Landesarbeitsgemeinschaft Mobile Jugendarbeit/Streetwork Baden-Württemberg

Am Mittwoch, den 03.07.2019, fand in der Balinger Stadthalle das Arbeitstreffen der Landesarbeitsgemeinschaft Mobile Jugendarbeit/Streetwork Baden-Württemberg e.V. statt.

Die Balinger Streetworker*innen Nadine Hempke und Gerhard Eppler durften neben den rund 25 Fachkräften, welche aus dem ganzen Bundesland anreisten, auch Oberbürgermeister Helmut Reitemann und Jochen Brendle vom Kinder- und Jugendbüro zur Veranstaltung willkommen heißen.
 
Bei den Arbeitstreffen behandeln Fachkräfte der Mobilen Jugendarbeit aktuelle Themen aus der beruflichen Praxis. So wurden nach einer Begrüßung durch den Oberbürgermeister und einem kurzen Vortrag über die Jugendarbeit in Balingen von Jochen Brendle über das Thema „Jugendliche im öffentlichen Raum“ geredet und fachlich diskutiert. Die jungen Menschen, die zu den Adressat*innen der Mobilen Jugendarbeit gehören, halten sich häufig im öffentlichen und halb-öffentlichen Raum (damit sind privatisierte Räume gemeint) auf. Dies kann zu Problemen mit Anwohner*innen oder anderen Gruppen in diesen Räumen führen. Mobile Jugendarbeit setzt sich dafür ein, dass junge Menschen im öffentlichen Raum akzeptiert – und nicht ausgegrenzt werden. Aber auch ein Rückzug in virtuelle Räume ist in der Gesellschaft zu beobachten. Dies waren die Kernthemen des Arbeitstreffens. Aber auch die fachlichen Standards der Mobilen Jugendarbeit wurden, neben einem Vertiefungsworkshop zum Hauptthema, in einem separaten Workshop diskutiert und Rahmen einer landesweiten Überarbeitung auf ihre Aktualität hin überprüft. Die Ergebnisse der Workshops wurden anschließend im Plenum vorgestellt. Im Ergebnis war, dass sich der Umgang mit Jugendlichen im öffentlichen Raum im ländlichen Bereich vom städtischen deutlich unterscheidet.
 
Beendet wurde die Veranstaltung mit einem Ausblick auf die nächsten Termine der LAG. Dazu gehören das nächste Arbeitstreffen in Ulm und eine große Veranstaltung zur Digitalisierung im Kontext der Mobilen Jugendarbeit im November.
 

 
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