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Ehrungen und Verabschiedungen bei der Stadtverwaltung Balingen

Im Rahmen einer Feierstunde im Großen Saal der Stadthalle bedankte sich Oberbürgermeister Helmut Reitemann bei langjährigen und verdienten Mitarbeitern, die zum einen ihr Dienstjubiläum feiern konnten und zum anderen in den wohlverdienten Ruhestand traten, für ihre engagierte Tätigkeit. Den künftigen Ruheständlern wünschte er alles Gute. Die Glückwünsche des Personalrates überbrachte der Vorsitzende Rolf Lorenz.

Die Jubiläre mit OB Reitemann, BM Schäfer und dem Personalratsvorsitzenden Rolf Lorenz
Die ausgeschiedenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit OB Reitemann, BM Schäfer, Ortsvorsteher Dr. Wendel aus Erzingen, den jeweiligen Amtsleitern und dem Personalratsvorsitzenden Rolf Lorenz

Auf eine 25jährige Tätigkeit im öffentlichen Dienst konnte Uta Hölzl zurückblicken, die 1984 ihre Ausbildung im gehobenen Verwaltungsdienst bei der Stadt Balingen begann. Nach Zwischenstationen in Mannheim und Rottweil kam sie 2016 zurück zur Stadt Balingen und ist im Amt für Stadtplanung und Bauservice schwerpunktmäßig für die Durchführung der Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligungen im Bauleitplanverfahren zuständig.
 
Ebenfalls 25 Jahre im öffentlichen Dienst ist Antje Teufel, die von 1989 bis 1992 eine Ausbildung zur Fachkraft für Bäderbetriebe bei der Stadt Balingen absolvierte. Danach arbeitet sie zunächst im badkap in Albstadt und bei der Stadt Haigerloch, bevor sie 2013 zur Stadt Balingen zurückkam und bei den Stadtwerken im Bereich Bäderbetriebe eingestellt wurde. Neben der Badaufsicht ist sie auch für die Überwachung und Steuerung der bädertechnischen Einrichtung verantwortlich. In der neu sanierten Sauna im Eyachbad sind besonders ihre Saunaaufgüsse von den Besuchern geschätzt. Daneben ist sie auch Mitglied im Personalrat der Stadtverwaltung.
  
Das 25jährige Dienstjubiläum konnte auch Marion Kamert feiern, die 1981 als AJ Praktikantin bei der Kindertagesstätte Endingen eingestellt wurde. Nach Mutterschutz und Elternzeit kam sie zurück in die Kita Haynstraße und ist dort in Teilzeit hauptsächlich für die 2-3jährigen Kinder verantwortlich.
 
Ebenfalls 25 Jahre im öffentlichen Dienst ist Roland Dreher, der im April 1996 als Arbeiter für den Bereich der Schreinerei beim Bauhof in Balingen eingestellt wurde. Dort ist er für die Instandhaltung und Überwachung sämtlicher städtischer Spielplätze verantwortlich. Aber auch neue Spielgeräte wurden unter seiner Federführung hergestellt und aufgebaut. Daneben ist er auch beim Aufbau des Christkindlesmarktes sowie als Richtmeister beim Aufbau der städtischen Veranstaltungsbühne auf dem Marktplatz im Einsatz.
 
Das 40jährige Dienstjubiläum konnte Rainer Schneider begehen, der 1980 seine Ausbildung zum Schwimmmeistergehilfen bei der Stadt Balingen begann. Nach der Weiterqualifikation zum staatlichen Schwimmmeister wurde er 1989 zum Stellvertreter des Leitenden Schwimmmeisters bestellt. 1998 übernahm er dann das Amt des leitenden Schwimmmeisters und ist mit einem Team von 23 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für den Betrieb des Eyachbades mit Sauna, des Lochenbades und der Freibäder in Balingen, Engstlatt und Streichen verantwortlich. In der vergangenen Freibadsaison unter Pandemiebedingungen hat er sich besonders durch die Planung und Umsetzung eines Hygienekonzeptes sowie von Einlasskontrollen hervorgetan, die zumindest eine eingeschränkte Nutzung der Freibäder ermöglichte.
 
Nach 46jähriger Tätigkeit bei der Stadt Balingen wurde Sibylle Wager in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Sie begann 1975 als Verwaltungsangestellte beim Hauptamt der Stadtverwaltung Balingen. Auf eigenen Wunsch wechselte sie 1979 zum Amt für öffentliche Ordnung. Nach Mutterschutz und Elternzeit kam mit einem reduzierten Beschäftigungsumfang zurück ins Bürgerbüro im Rathaus, wo sie bis zu Ihrem Ausscheiden tätig war. Parallel dazu war sie seit 2008 mit einem Beschäftigungsumfang von 6 Stunden/Woche bei der Ortschaftsverwaltung Erzingen beschäftig.  Dort übernahm sie sämtliche anfallenden Sekretariats- und Verwaltungsaufgaben und bereitet auch die Sitzungen des Ortschaftsrates vor.
 
Auch Peter Zlotkiewicz ist aus den Diensten der Stadt Balingen ausgeschieden. Er begann 1989 im Rahmen einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme bei der Vermessungsabteilung des Tiefbauamtes.1992 wurde er dann als technischer Angestellter in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis übernommen. Mit der Neustrukturierung des technischen Bereiches wurde er 2004 dem Amt für Stadtplanung und Bauservice, Abteilung Vermessung/Geoinformation zugeordnet. Zu seinen Tätigkeiten gehörten sämtliche Vermessungsarbeiten sowie Absteckungen im Kanal- und Straßenbau sowie die Dokumentation der Daten.
 
Verabschiedet wurde auch Marliese Rauschenberger, die 1992 beim Schulhort Längenfeld eingestellt wurde. Dort begleitete sie über viele Jahre Grundschulkinder und deren Familien. In der pädagogischen Arbeit übernahm sie federführend die kreativen Beschäftigungsangebote für die Kinder. Ferner war sie an der Weiterentwicklung der Konzeption des Schulhorts maßgeblich beteiligt. Auch die Hausaufgabenbetreuung für die Klassenstufen 1 und 2 leitet sie selbständig.
 
In den Ruhestand getreten ist auch Gabriele Jackl, die 1992 als Schulsekretärin bei der Grund- und Hauptschule in Frommern eingestellt wurde. Nach einer familiär bedingten Auszeit kam sie dann 1998 als Schulsekretärin an die Realschule Frommern. Ab Februar 2011 war sie zusätzlich auch noch an der Realschule Balingen eingesetzt. Dort war sie Ansprechpartnerin für Schüler, Eltern und für die Lehrkräfte. Auch durch ihre ausgezeichneten Fremdsprachenkenntnisse war sie immer wieder gefragt und konnte bei vielen Verständigungsproblemen weiterhelfen.
 
Mit Hansjörg Striebel ist ein Kollege ausgeschieden, der sich ganz der Musik verschreiben hat. Im Oktober 1987 kam er als Honorarlehrer für Gitarre und E-Gitarre an die Jugendmusikschule Balingen. Dort war er auch über mehrere Jahre Lehrervertreter und leitete das Gitarrenensemble. Daneben unterrichtete er das Fach Gitarre auch am Gymnasium Balingen sowie in Frommern und Zillhausen.
 
Mit Karl-Heinz Gohminger ist einer der dienstältesten Mitarbeiter der Stadt Balingen nach 48jähriger Tätigkeit ausgeschieden und in den Ruhestand getreten. Von 1973 bis 1975 absolvierte er seine Ausbildung im mittleren Verwaltungsdienst bei der Stadt Balingen. Nach seiner Übernahme begann er beim Amt für öffentliche Ordnung als Sachbearbeiter für das Waffen- und Sprengstoffrecht, Wohngeld und Katastrophenschutz. 1978 würde ihm innerhalb des Amtes die Leitung des Sachgebietes Ausländerrecht übertragen. 1992 wechselte er auf eigenen Wunsch als stellvertretender Leiter in die Abteilung Informations- und Kommunikationstechnik beim Hauptamt. Seit 1999 bis zu seinem Ausscheiden leitete er diese Abteilung mit großem Engagement und Sachverstand. Insbesondere die rasante Entwicklung in diesem Bereich erforderte eine ständige Fort- und Weiterbildung. Mit seinem Team war er für die Ausstattung der Arbeitsplätze in der Verwaltung und auch an den Schulen mit der aktuellen Hart- und Software verantwortlich. Aber auch der Datenschutz, die Homepage der Stadt Balingen und sozialen Netzwerke gehörten zu seinem Aufgabenbereich.
 
 
 
 

 
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