Schloss

Einrichtung des Kreisimpfzentrums in vollem Gange

Es ist geplant, dass das Kreisimpfzentrum in Meßstetten seine Arbeit  zum 22. Januar 2021 aufnimmt.

Die Vorbereitungen für das Kreisimpfzentrum (KIZ) auf dem Gelände der ehemaligen Zollernalb Kaserne sind im vollen Gange. Im ersten Schritt wurden vorbereitende Maßnahmen auf dem Gelände getätigt und die, für die Einrichtung eines Impfzentrums geeignete Flächen, hergerichtet. Derzeit ist der Messebauer vor Ort, um das Gebäude in einzelne Bereiche zu unterteilen. Zudem kamen am Wochenende die Möbel. Die Impfung erfolgt nach folgendem Plan: Vorgesehen sind mehrere Stationen mit Einzelkabinen. Nach der Einlasskontrolle wird es einen Bereich für die Registrierung geben. Anschließend wird den Impfwilligen ein rund 20- minütiger Informationsfilm gezeigt. Im dritten Schritt findet die persönliche ärztliche Aufklärung statt, danach erfolgt die Impfung. Den Abschluss bilden Beobachtungsräume bzw. Ruhemöglichkeiten. Es ist geplant, dass das Kreisimpfzentrum auf dem Geißbühl seine Arbeit zum 22. Januar 2021 aufnimmt, vorausgesetzt bis dato ist zugelassener Impfstoff in ausreichender Menge vorhanden. Betrieben wird dieses vom Zollernalbkreis. „Wir sind mittendrin in der Personalakquise. Auf unsere Aufrufe haben sich bislang über 200 Personen gemeldet. Wir versuchen Personal am Markt zu akquirieren und sind parallel mit Firmen im Kontakt, die sich momentan im "Lockdown" befinden“, erläutert Karl Wolf, Dezernent der Hauptverwaltung. Der Impfbetrieb ist in zwei Schichten von 7 bis 21 Uhr, sieben Tage die Woche vorgesehen. Pro Tag sollen etwa 750 Impfungen durchgeführt werden. „Wir kommen somit derzeit auf einen Gesamtpersonalbedarf von ungefähr 100 Stellen. Wie viel Personal dann wirklich benötigt wird, wird sich in der Praxis vor Ort zeigen“, so Wolf weiter. Der Bund hat vergangenen Freitag (18.12.) seine Impfstrategie vorgestellt und die Reihenfolge der Impfungen in einer Rechtsverordnung festgelegt. Aufgrund begrenzter Impfstoffverfügbarkeit kann die Impfung zunächst nur bestimmten Personengruppen angeboten werden, die ein besonders hohes Risiko für schwere oder tödliche Verläufe einer Covid-19-Erkrankung haben oder die beruflich entweder besonders exponiert sind oder engen Kontakt zu besonders gefährdeten Personengruppen haben. Es wird priorisiert in drei Gruppen: Höchste, Hohe und Erhöhte Priorität. Zur Kategorie 1 zählen beispielsweise: Personen im Alter von ≥ 80 Jahren, Bewohner von Senioren- und Altenpflegeheimen oder Personal mit besonders hohem Expositionsrisiko in medizinischen Einrichtungen (z. B. in Notaufnahmen, in der medizinischen Betreuung von Covid-19-Patient). Die genaue Aufschlüsselung ist auf der Seite des Bundesgesundheitsministeriums zu finden. Für die Vergabe von Impfterminen soll es ein einheitliches Terminmanagement geben, das derzeit noch im Detail erarbeitet wird. Was schon fest steht: Die Impfung in den Impfzentren wird für die Bevölkerung kostenlos sein. Zusätzlich zum stationären Angebot wird es mobile Impfteams geben, die vor Ort, beispielsweise in Pflegeheimen, impfen. Sobald Impfstoff in ausreichender Menge zur Verfügung steht, soll sich die breite Bevölkerung in ärztlichen Einrichtungen, bei niedergelassenen Ärzten und Betriebsärzten impfen lassen können.   

(Erstellt am 21. Dezember 2020)
 
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