Schloss

Spatenstich zum Baubeginn bei der Sportanlage Längenfeld

Am 12. Mai 2020 erfolgte der offizielle Spatenstich zur Sanierung und Neugestaltung der Sportanlage Längenfeld in Balingen. Aufgrund der Corona Beschränkungen fand dieser nur in einem kleinen Rahmen unter Einhaltung der Abstandsvorschriften statt.

v.l. : Michael Braun vom Planungsbüro DREIGRÜN Gross + Partner Landschaftsarchitekten mbB, Markus Streich und Karoline Renner vom Tiefbauamt, Bürgermeister Reinhold Schäfer, Oberbürgermeister Helmut Reitemann und Dennis Heim von der ausführenden Baufirma.

OB Helmut Reitemann freute sich, dass es nun endlich losgeht und das schon lange gewünschte Projekt für den Schul- und Vereinssport nun zur Ausführung kommt.

Die aktuellen Planungen sehen die Errichtung eines Kunstrasenspielfelds mit Außenmaßen von 70 x 49m vor. Östlich des Kunstrasenspielfeldes wird eine 75m-Tartanbahn mit angeschlossener Weitsprunggrube und eine Fläche für den Hochsprung errichtet. Im Anschluss daran wird eine Kugelstoßanlage eingerichtet und im Süden der Anlage sind zwei Beachvolleyballplätze vorgesehen, die sowohl von den Schule als auch von den örtlichen Vereinen genutzt werden können. Unter der Sporthalle des Gymnasiums werden im bisherigen Fahrradkeller zwei barrierefreie Umkleidebereiche, jeweils mit Dusch- und WC- Anlagen, sowie ein separates Behinderten-WC hergestellt werden.
 
Das gesamte Gelände wird durch Zäune unterschiedlicher Höhe eingefriedet. Diese Einfriedung wird gleichzeitig als Ballfangzaun ausgebildet, weshalb die Höhen zwischen 1,05 m und 6,00 m hinter den Toren variieren. Dabei wird auf eine möglichst schallemissionsarme Ausführung geachtet. Nach Osten im Bereich der bestehenden Zufahrt zur Mediothek, zur Schule und zu den Lehrerparkplätzen wird das Gelände mit einer Winkelstützmauer mit einer Höhe von maximal 1,80 m abgefangen. Das Spielfeld soll in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Balingen mit einer Flutlichtanlage ausgestattet werden. Hierbei wird bei der Planung bereits auf eine möglichst emissionsarme Ausführung geachtet. Entsprechende Untersuchungen zu Licht- und Schallemissionen wurden bereits mit positivem Ergebnis durchgeführt.
 
Die Gesamtkosten für die geplanten Maßnahmen belaufen sich auf ca. 2.310.000,00 €, wobei es nach dem Förderprogramm zur „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ des Innenministeriums des Bundes eine Förderung in Höhe von 855.000 € gibt. Nach dem vorliegenden Zeitplan sollten die Baumaßnahmen bis Ende des Jahres abgeschlossen sein, sofern es zu keinen Corona bedingten Verzögerungen kommen wird. Die Bauausführung erfolgt durch die Firma Heim, Garten- und Landschaftsbau, aus Tübingen.
 

 
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