Neue Ideen für die Zukunft vom Zentrum Buhren in Frommern

Veranstaltung am 14. Juli in der Mensa des Schulzentrums Frommern

Gäste bei einem Vortrag

Was gefällt Ihnen am Zentrum Buhren? Was ist verbesserungswürdig? Wie soll Das Zentrum Buhren in einigen Jahren aussehen? Mit diesen und weiteren Fragen haben sich Einzelhändler, Dienstleister und die Bürgerschaft intensiv beschäftigt.
 
Ein umfassender Planungs- und Beteiligungsprozess findet aktuell für das in den 1960er/1970er entstandene Stadtteilzentrum Buhren in Frommern statt. An der Veranstaltung am 14. Juli in der Mensa des Schulzentrums Frommern haben rund 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Ideen und Vorstellungen eingebracht.
 
Einleitend hat das Büro Pesch und Partner aus Stuttgart Auszüge aus seiner Bestandsaufnahme und Analyse vorgestellt. Prägend für den Standort ist seine zentrale Lage in Verbindung mit einer hohen Nutzungsdichte und Vielfalt. Das Zentrum
Buhren vereinigt Einkauf und Dienstleistung, Wohnen, Gewerbe und Schule.
 
Bei der anschließenden Diskussion ergab sich für den Einkaufs- und Wohnstandort Handlungsbedarf mit Blick auf eine zukunftsfähige Mobilität. An 3 Tischen wurde über dem Luftbild von Buhren Erfahrungen und Ideen ausgetauscht. Die Attraktivität und Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer, insbesondere auch für Kinder und ältere Menschen, für Fußgänger und Radfahrer, wurde vermisst. Auch mehr Grünflächen im Straßenraum sowie die große Grünanlage waren Thema. „Aus der Diskussion haben sich viele Ideen ergeben. Sie reichen von der Verkehrsberuhigung von Straßenabschnitten über die Regelung der öffentlichen Parkplätze bis zur Neugestaltung von öffentlichen Flächen und Barrierefreiheit im öffentliche Raum. Bedarf ist vorhanden“, so der Frommerner Ortsvorsteher Stephan Reuß.
 
„Wir wollen das Zentrum Buhren als wichtiges Einkaufszentrum stärken und weiterentwickeln. Dies geht nur gemeinsam mit der Bürgerschaft und den Gewerbetreibenden. Über die sehr gute Beteiligung und konstruktiven Anregungen haben wir uns sehr gefreut und bedanken uns recht herzlich“, so Reuß weiter. Die Amtsleiterin des Amtes für Stadtplanung und Bauservice, Sabine Stengel, betont, dass mit der fachlichen Analyse und Aufarbeitung der unterschiedlichen Belange nun umfassende Gestaltungsentwürfe mit Handlungsempfehlungen ausgearbeitet werden können. Der Blick und die Erfahrung der Nutzer und der Blick von außen können nun in die weitere Planung einfließen. Ein zukunftsfähiges Zentrum für alle soll entstehen.
 
Auf der Homepage der Stadt Balingen www.balingen.de finden Sie weitere Informationen zum Prozess.