Thomas Bareiß informierte sich in Balingen

Im Rahmen seiner Sommertour machte der Bundestagsabgeordnete auch Halt in Balingen

Zum Auftakt seiner diesjährigen Sommertour durch den Wahlkreis besuchte der Bundestagsabgeordnete Thomas Bareiß MdB am 14. Juli die Kreisstadt Balingen. Bei verschiedenen Vorortterminen informiert er sich über aktuell anstehende Maßnahmen, die im direkten Zusammenhang mit einer Bundesbeteiligung stehen. Oberbürgermeister Reitemann begrüßte den Abgeordneten am geplanten Standort für das neue Kreisklinikum im Gebiet Firstäcker in Dürrwangen ganz herzlich.
 
Danach erläutere Catharina Pawlowskij, zuständige Dezernentin beim Landratsamt Zollernalbkreis, den geplanten Klinikneubau und auch den Zeitrahmen. Baudezernent Michael Wagner und Tiefbauamtsleiter Markus Streich stellten die geplante verkehrliche Anbindung des neuen Klinikums an die B 463 im Zusammenhang mit einem weiteren 3 spurigen Ausbau der Bundesstraße ab Weilstetten vor.
 
In der Hurdnagelstraße in Frommern ging es um den von den Ortschaftsräten in Frommern und Weilstetten vehement geforderten Ausbau der Verbindungsstraße und in diesem Zusammenhang auch auf die Anbindung dieser Straße an die B 463. Entsprechende Planungen der Stadt Balingen für eine Anbindung liegen vor. Diese wurden von den beiden Vertretern des Baudezernates vorgestellt. Ein wichtiger Schritt ist nun die Abstimmung der Anschlussplanung mit dem Regierungspräsidium Tübingen und die Einleitung eines Planfeststellungsverfahrens. Auch Ortsvorsteher Reuß aus Frommern hat die Dringlichkeit dieser Maßnahme betont und eine zeitnahe Umsetzung gefordert. Hierzu hat Thomas Bareiß seine Unterstützung mit Einbindung des Regierungspräsidenten zugesagt.
 
Als ein weiteres Thema wurde bei der Lochenschule in Weilstetten das Thema Ausbau der Sirenenstandorte angesprochen. Für Weilstetten ist als Standort einer neuen Sirene das Dach der Lochenschule vorgesehen. Ordnungsamtsleiter Jens Keucher führte dazu aus, dass der Ausbau der Sirenenalarmierung nach der Flutkatastrophe im Ahrtal im vergangenen Jahr vom Bund angestoßen wurde. Dazu wurden auch Bundesmittel in Höhe von ca. 11 Mio. Euro bereitgestellt. Die Verteilung dieses Betrages auf die Länder und im Weiteren auf die Kommunen führte dazu, dass max. 15 Sirenen gefördert werden können, was aber nicht dem tatsächlichen Bedarf entspricht. Alleine für Balingen hat die Kreisbrandmeisterstelle 26 notwendige Sirenenstandort ermittelt. Deshalb sollten die Bundesmittle für die Förderung deutlich aufgestockt werden. Hier wurde Thomas Bareiß gebeten, sich mit Nachdruck dafür einzusetzen.
 
Zum Abschluss stand das Thema „Ortsumfahrung Endingen“ auf dem Besuchsprogramm. Beim Jakobushaus der Caritas im Bereich der geplanten Trassenführung trafen sich die Teilnehmer mit Ortsvorsteher Thomas Meitza und einigen Ortschaftsräten sowie Vertretern der Bürgerinitiative. OB Reitemann betonte dabei nochmals, dass die Planungen durch das Regierungspräsidium aufgenommen werden müssen, nachdem dieses Vorhaben in den vordringlichen Bedarfsplan des Bundes aufgenommen wurde. Auch die Vertreter des Ortschaftsrates waren sich darüber einig, dass alleine personelle Engpässe beim Regierungspräsidium nicht dazu führen dürfen, dass die Planung nicht aufgenommen wird und man deshalb möglicherwies wieder aus dem vordringlichen Bedarf herausfällt. Auch dieses Thema möchte Thomas Bareiß bei Regierungspräsident Tappeser in Tübingen ansprechen und sich für die Aufnahme der Planung einsetzen.