Wohnraum

Allgemeine Verfahrensweise bei Ankunft eines ukrainischen Vertriebenen

Sofern bereits Wohnraum bezogen wurde und dort längerfristig gewohnt werden kann:
Anmeldung beim zuständigen Einwohnermeldeamt Ausfüllen des Erfassungsbogens ukrainischer Staatsangehöriger und Übermittlung an die gemeinsame Ausländerbehörde des Zollernalbkreises und der Großen Kreisstadt Balingen.

Die Anmeldung löst eine automatische Meldung an das AZR aus, welche zu einem Datenaustausch in dem Fachverfahren der zuständigen Ausländerbehörde (Landratsamt oder Große Kreisstadt Albstadt) führt. Der betroffenen Person wird entweder per E-Mail oder per Post die Antragsunterlagen für eine Aufenthaltserlaubnis nach § 24 AufenthG übermittelt. Dieser sollte schnellstmöglich bei uns eingehen. Nach Eingang des Antrages erhält die Betroffene Person sofort eine Fiktionsbescheinigung. Innerhalb der nächsten ca. 10 Werktagen wird mit den Betroffenen Kontakt aufgenommen, um einen Termin für die Abgabe der Fingerabdrücke etc. zu vereinbaren. Nach ca. 4 - 6 Wochen erhalten die Betroffenen eine Aufenthaltserlaubnis.

Sofern kein Wohnraum vorhanden:
Sofern den Kommunen private Unterkünfte gemeldet sind, kann Vermittlung vor Ort erfolgen.Ansonsten Verweis auf die Unterbringungsbehörde des Zollernalbkreises (fluechtlinge@zollernalbkreis.de o. 07433 92-1311)Weiteres Vorgehen siehe oben

Wohnraum für Kriegsvertriebene aus der Ukraine

Bisher sind in Balingen nur wenige Geflüchtete aus der Ukraine angekommen, die bei Verwandten oder Bekannten untergekommen sind. Aufgrund der dramatischen Situation in dem Kriegsgebiet ist jedoch davon auszugehen, dass die Anzahl noch deutlich zunehmen wird und auch in Balingen weitere Kriegsvertriebene eintreffen werden.
 
Der Zollernalbkreis hat die ehemalige LEA in Meßstetten als Aufnahmezentrum für die Kriegsvertriebenen reaktiviert. Aber auch all diejenigen, die aktuell über freien Wohnraum verfügen, werden gebeten, diesen vorübergehend für die Kriegsvertriebenen aus der Ukraine zur Verfügung zu stellen.
 
Die Stadt Balingen bittet deshalb alle Bürgerinnen und Bürger, sich in diesen schwierigen Zeiten einzubringen und mögliche Unterkünfte an die Stadtverwaltung zu melden. Gerne kann dies per Mail an: hochbau@balingen.de oder telefonisch unter 07433/170 – 266 erfolgen.