Die erste Gartenschaubrücke findet ihren Platz

Am 29. Juli wurde der Zollernschlosssteg über die Eyach eingesetzt

Der Brückenteil wird mit einem Kranwagen eingesetzt
Bild: Tine Bossenmaier

Eine Verbindung zwischen Historie und Moderne

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wurde die Konstruktion für den neuen  Zollernschlosssteg angeliefert. Die beeindruckende Stahlkonstruktion wurde in Remseck gefertigt und hat in der Nacht ihre Reise angetreten, um dann mit einem Schwertransporter rückwärts in die Heinzlenstraße zum Eyachufer und Einsatzort zu gelangen. Am Donnerstagmorgen setzte ein Autokran den 25 Tonnen schweren Stahlträger an ihren vorbereiteten Platz. Im Weiteren wird an Ort und Stelle der sogenannte Überbau mit dem Geländer auf die Stahlkonstruktion eingebracht.
 
Das 27 Meter lange, filigrane Bauwerk schafft die optische Verbindung zwischen Zollernschloss und Stadtarchiv. Zwischen Historisch und Modern. Der Zollernschlosssteg komplettiert das Bild an den Wassergärten zu einer einzigartigen Kulisse. Mit den Wassergärten wird ein bisher nicht zugänglicher Bereich gegenüber dem Zollernschloss erschlossen und zugänglich gemacht.
 
Im Ausstellungsjahr 2023 wird hier einer der zentralen Dreh- und Angelpunkte sein. Sie gelten durch ihren direkten Zugang zum stehenden Gewässer, als eines der Highlights der baulichen Maßnahmen. Zentral auf der Seite des Stadtbalkons, wird der ehemalige Kuhstall vom Gasthof Lang, zur Blumenhalle umgestaltet. Gegenüberliegend wird aktuell bereits das neue Stadtarchiv erbaut.
 
Im Gegensatz zum neuen Parkufersteg, welcher mit seinem Erscheinungsbild selber zur Landmarke wird, soll sich der neue Zollernschlossteg als reine Fuß- und Radgängerbrücke elegant und unauffällig in sein Umfeld einfügen.
 
Die große, schwebende Brücke ließ nicht nur Passanten innehalten und stauen. Im entscheidenden Moment des Anhebens standen die Maschinen auf der Baustelle still. Auch Oberbürgermeister Helmut Reitemann zeigte sich beeindruckt: „So etwas sieht man nicht alle Tage, wie eine so mächtige, aber doch filigrane Brücke eingehoben wird.“
 
Die beiden Bundesligaspieler Lukas Saueressig und Mario Ruminsky vom HBW ließen sich das Spektakel ebenso wenig entgehen. Der HBW ist fester Partner der Gartenschau und hat bereits im Rahmen der Ehrenamtsinitiative tatkräftig unterstützt. Auch in Zukunft ist eine enge gemeinsame Zusammenarbeit geplant.
 
Zu Fragen hinsichtlich der Baumaßnahmen gibt das Tiefbauamt unter der Telefonnummer 07433-170 291 gerne Auskunft.