Projekte

Um den Landessieg in den 7 Fachgebieten konkurrieren 2022 51 Wettbewerbsarbeiten von insgesamt 85 Schülerinnen und Schülern:

5 Beiträge im Bereich Arbeitswelt
8 Arbeiten die Biologie betreffend
9 Arbeiten im Bereich Chemie
3 Beiträge zu Geo- und Raumwissenschaften
6 Beiträge im Themenfeld Mathematik-Informatik
11 Arbeiten in Physik
9 Arbeiten im Bereich Technik
 
Teilnehmerübersicht (468 KB)

Hier stellen sich die einzelnen Projekte vor:

Arbeitswelt - Dicke Luft im Klassenzimmer (A-1)

Kurzbeschreibung:
Seit zwei Jahren leben wir mit dem Corona-Virus. In unserer Schule wurden deshalb in den Sommerferien CO2-Ampeln montiert, damit die Klassenzimmer gut gelüftet werden. Zeigt die CO2-Ampel grün, ist die Raumluft gut. Wenn zu viel CO2 im Raum ist, zeigt die Ampel rot, dann heißt es durchlüften! Wenn wir alle Fenster öffnen, kann es schon ganz kalt werden und bis die CO2-Ampel wieder grün anzeigt, kann sich die Zeit ganz schön in die Länge ziehen. Deshalb habe ich mir gedacht, kann es sein, dass unsere CO2-Ampel vielleicht etwas langsam reagiert? Und, lüften die Lehrer/innen wirklich besser mit der Ampel? Ich habe einen eigenen CO2-Monitor gebaut und damit Messungen in der Schule durchgeführt, in verschiedenen Räumen und Unterrichtssituationen. Meine Messungen habe ich im Hinblick auf die Funktion der Schulampel und Lüftungsstrategien ausgewertet.

Esra Lorenz (14) Scheffel-Gymnasium, Bad Säckingen  Ort der Projekterstellung: phaenovum Schülerforschungszentrum Lörrach-Dreiländereck

Arbeitswelt - Frischhalteersatz für Lebensmittel (A-2)

Kurzbeschreibung:
In meinem Projekt "Frischhalteersatz für Lebensmittel" will ich einen natürlichen Ersatz zum frischhalten von Lebensmitteln entdecken z.B. mit Bananenblättern oder ähnlichem. Es soll insbesonders ein Ersatz für Frischhalte- und Alufolien werden um Lebensmittel, z.B. Äpfel, umweltfreundlich frisch zu halten. Hierzu möchte ich herkömmliche Frischhaltemethoden (z.B. Alufolie, Tupperdosen, Frischhaltefolien o.ä.) durch z.B. Bananen- oder Kohlrabiblätter ersetzen. Bisher habe ich mehrere Versuche zum Frischhalten von Äpfeln mit unterschiedlichen Blättern durchgeführt. Als Gegensatz dazu hatte ich Zitronensäure, Frischhaltefolie, eine Tupperdose und das Lebensmittelstück an purer Luft ohne Schutz beobachtet. Untersucht habe ich z.B. Aussehen, Vitamin C-Gehalt, Kolonisation von Mikroorganismen, Wasserverlust.
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Fabian Ehling (13) Nellenburg-Gymnasium,  Stockach

Arbeitswelt - Senior Care (A-3)

Kurzbeschreibung:
Senior Care hat das Ziel, dass hilfs- und pflegebedürftige Personen länger zu Hause in ihrem vertrauten Umfeld wohnen bleiben können. Durch verschieden festgelegte Regeln kann Senior Care einen Hilfealarm per E-Mail an zuständige Personen veranlassen. Wenn zum Beispiel Sensoren keine Bewegung der zu unterstützenden Person bis zu einer bestimmten Uhrzeit oder innerhalb eines bestimmten festgelegten Zeitraums feststellen, wird ein Hilfealarm versendet. Sofern es im Haushalt demente Personen gibt, wird ein Alarm ausgelöst, sobald diese die Wohnung verlassen wollen. Ein weiterer Überwachungspunkt ist die Raumtemperatur. Fällt die unter einen bestimmten Wert, kann eine angeschlossene Heizung aktiviert, oder auch hier ein Alarm ausgelöst werden.

Nick Pfeiffer (14) Robert-Koch-Realschule,  Stuttgart

Arbeitswelt - Chemie in Farben. Muss das sein?! (A-4)

Kurzbeschreibung:
Farben ohne Chemie - Nachhaltigkeit - Experimentieren mit Naturmaterialien??? Spricht das auch dich an? Dann geht es dir wie uns. Unsere Idee war, Farben selbst herzustellen. Und das mit Materialien aus der Natur als auch mit Lebensmittelresten, die sonst oft nur weggeworfen werden. Hierbei legten wir Wert darauf, ganz auf Chemie zu verzichten. Das finden wir wichtig, da beispielsweise kleine Kinder gerne Dinge in den Mund nehmen. Gerade die bunten Farben sind beliebt.  Zudem hoffen wir den Spaß am Experimentieren, die Kreativität und den Umgang mit Naturmaterialien zu fördern. In unserer Arbeit könnt ihr einige Rezepte und Experimente von uns sehen und könnt herausfinden, ob das auch alles so geklappt hat und umsetzbar ist. Ohne zu viel zu verraten, kann man vorwegsagen, dass die Farben aus Birkenblättern und Himbeeren die beste Deckkraft aufwiesen, vor allem unter Einsatz von Stärke wurde es intensiver.

Evangeline Mahle (11) Otto-Hahn-Gymnasium,  Nagold  Matz von Ascheraden (12) Otto-Hahn-Gymnasium, Nagold

Arbeitswelt - Smart trash (A-5)

Kurzbeschreibung:
In diesem Projekt wurde ein Arduino so programmiert, dass er mit Hilfe eines Ultraschallsensors den Füllstand einer Mülltonne messen kann. Dazu wurde der Ultraschallsensor kopfüber am Deckel der Mülltonne befestigt. Er misst den Abstand zum Müll und lässt eine Ampel Grün, Gelb oder Rot leuchten. Zusätzlich wird im seriellen Monitor in ein paar Worten die Befüllung angegeben. Dies ist nützlich, da man dadurch, ohne den Deckel anheben zu müssen, wissen kann, wie voll die Mülltonne ist.

Manuel Jung (12) Friedrich-List-Gymnasium, Asperg

Biologie - Zauber(ge)tränke aus der Natur (B-1)

Kurzbeschreibung:
Wir finden Zaubern toll und spielen gerne im Garten.  Dabei haben wir schon oft aus Wasser, Blüten und Blättern Zaubertränke gemacht. Aber so ein „richtiger“ Zaubertrank sollte unserer Meinung auch irgendetwas machen, was nach Zauberei aussieht. Deshalb haben wir angefangen, Zaubertränke aus Pflanzen genauer zu erforschen. Wir haben festgestellt, dass man aus vielen Pflanzen gefärbtes Wasser herstellen kann, das seine Farbe verändert, wenn man etwas Saures oder Basisches dazu gibt. Mischt man saure und basische Flüssigkeiten, dann blubbert es auch noch. Das sah so toll aus, dass wir gerne einen farbwechselnden Zaubertrank machen wollten, den man auch trinken darf. Wir haben in unserem Garten die wichtigste Zutat gefunden: Blüten von der wilden Malve. Daraus machen wir blaues Wasser, das wir einfrieren. Wenn man dann Zitronenlimo über die Eiswürfel gießt, hat man einen farbwechselnden Zaubertrank.  Mit Brausepulver aus Natron, Zitronensäure und Puderzucker kann der Trank auch schäumen.
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Paul Steiner (10) Schickhardt-Gymnasium Herrenberg  Tim Holweger (11) Schickhardt-Gymnasium Herrenberg  Ort der Projekterstellung: Jugendforschungszentrum Schwarzwald Schönbuch e.V., Nagold

Biologie - Mit Pausbäckchen zum Millionär – wie Werbung unser Kaufverhalten beeinflusst! (B-2)

Kurzbeschreibung:
In unserm Projekt erforschen wir durch einfache Experimente, ob und wie sehr das Kindchenschema Menschen verschiedener Altersgruppen beim z.B. Kaufverhalten beeinflusst. Dafür haben wir unser Projekt in zwei Teile gegliedert:Zum einen wollen wir herausfinden, ob wir uns wirklich so sehr vom Kindchenschema beeinflussen lassen, dass wir uns eher für Produkte entscheiden, auf denen ein süßes Baby zu sehen ist, als für ein Produkt ohne niedliches Kleinkind als Kundenmagnet. Falls das der Fall ist, wollten wir zum anderen herausfinden, ob Werbebranchen aktiv das Kindchenschema verwenden, um uns bei unserer Produktauswahl zu manipulieren.

Freya Baumhauer (14) Graf-Zeppelin-Gymnasium,  Friedrichshafen  Sofia Jehle (13) Graf-Zeppelin-Gymnasium,  Friedrichshafen   Ort der Projekterstellung: Schülerforschungszentrum  Südwürttemberg (SFZ),  Standort Friedrichshafen

Biologie - Wundheilung bei Pflanzen und Möglichkeiten für bionische Anwendungen (B-3)

Kurzbeschreibung:
Nach einem Unfall eines unserer Teammitglieder waren wir überrascht, wie schnell sein Körper die Verletzung reparieren konnte. Dies interessierte uns sehr, allerdings konnten wir nicht an Menschen forschen. Deshalb haben wir uns gefragt, wie Pflanzen Verletzungen, die durch Wind oder Fraßfeinde entstehen, reparieren und wie schnell diese Reparatur geht. Dazu haben wir uns eine Mittagsblumenart ausgesucht und deren Zellen sowie deren Reparatur mikroskopisch untersucht. Unsere Forschungsergebnisse wollen wir auch bionisch umsetzen und überlegen, wo die beobachteten Mechanismen einsetzbar sind.
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Magdalena Spies (12) Immanuel-Kant-Gymnasium, Tuttlingen  Karl-Henri Wagner (11) Immanuel-Kant-Gymnasium, Tuttlingen  Ort der Projekterstellung: Schülerforschungszentrum  Südwürttemberg (SFZ),  Standort Tuttlingen

Biologie - Was soll aus unseren Masken werden? Wieder- und/oder Weiterverwertung von med. Masken (B-4)

Kurzbeschreibung:
Seit Beginn der Maskenpflicht findet man überall achtlos weggeworfene Masken am Straßenrand oder in der Natur. Mit Hilfe verschiedener Experimente möchte ich herausfinden, wie lange es dauert, bis medizinische Masken sich in der Natur zersetzen, ob man sie in ihre Bestandteile auflösen und wiederverwenden kann, ob man aus ihnen Energie gewinnen kann oder sie auf ganz neue Art upcyceln kann.

Emanuel Subiac (13) Schelztor-Gymnasium, Esslingen am Neckar

Biologie - Nachweis und Schutz von Wildkatzen in Südbaden (B-5)

Kurzbeschreibung:
Die Wildkatze galt bis 2006 in ganz Baden-Württemberg als ausgestorben. Inzwischen siedelt sie sich von Frankreich her im Rheingebiet wieder an. Doch durch die vom Menschen verursachte Zerstückelung der Landschaften hat sie es noch nicht geschafft, zurück in den Schwarzwald zu gelangen. Dieses Verbreitungsgebiet ist aber wichtig, um den noch kleinen Bestand zu sichern. Im Rahmen eines Forschungsprojekts haben wir den Wildkatzenbestand in einigen Wäldern untersucht und konnten auch erstmalige Nachweise erzielen. Dadurch sind wir auf die Problematik der Wiederansiedlung der Wildkatzen aufmerksam geworden und haben in der Folge eine Petition für mehr Querungshilfen an dafür bestimmten Stellen für Wildkatzen in Südbaden gestartet.

Maja Leber (14) Goethe-Gymnasium, Emmendingen  Marlon Grabowski (15) Goethe-Gymnasium, Emmendingen  Ort der Projekterstellung: aluMINTzium, Emmendingen

Biologie - Welche Getränke schaden unseren Zähnen? (B-6)

Kurzbeschreibung:Es wird immer gesagt, dass man nicht so viel Cola oder Limonade trinken sollte, weil diese Getränke angeblich den Zähnen schaden würden. Auch vor Fruchtsäften, z.B. vor Apfelsaft, wird oft gewarnt. Wir wollten mit unserem Jugend-forscht-Projekt herausfinden, ob das wirklich stimmt. Wir haben verschiedene Getränke ausgesucht (Cola, Sprite, Apfelsaft, Milch, Essig und Wasser als Kontrolle) und haben deren pH-Werte gemessen. Die farbigen Getränke haben wir dazu mit Aktivkohle entfärbt. Dann haben wir als Modellsubstanz Eierschalen genommen und untersucht, wie stark ihre Masse abnimmt, wenn man sie einige Zeit in den Getränken einweicht. Anschließend haben wir dann echte Zähne untersucht. Diese haben wir aus dem OP der Zahnklinik Heidelberg bekommen. Wir haben ihre Oberfläche unter dem Binokular betrachtet. Dann haben wir sie erneut in unsere Getränke eingelegt und geschaut, wie ihre Oberfläche und ihre Masse sich verändern.  Essig und Cola scheinen den Zähnen am meisten zu schaden.

Nefes Sahin (11) Ludwig-Frank-Gymnasium, Mannheim  Jan Hofherr (11)  Ludwig-Frank-Gymnasium, Mannheim  Emilia Mury (12) Ludwig-Frank-Gymnasium, Mannheim

Biologie - Biogas/Energie aus Algen (B-7)

Kurzbeschreibung:Wir haben das Thema Energie/Biogas aus Algen genommen und uns mit der Theorie beschäftigt. Die erste Biogasanlage haben wir online gefunden und gebaut (siehe
Praxisteil). Wir haben die Anlage verbessert und selbst gebaut. Das erste Experiment mit der Anlage ist schiefgegangen, das zweite lief gut. Danach haben wir die Anlage um ein Aquarium zur Regelung der Temperatur erweitert und den ersten Versuch mit Algen gestartet. Dieser lief auch gut. Wir haben die Ergebnisse jedoch nicht vergleichen können, da die Versuche nicht die gleichen Bedingungen hatten. Um zu sehen, ob unser Gas Energie erzeugen kann, muss man es mit einem Gaschromatographen überprüfen lassen oder versuchen, ob das Gas entflammbar ist. Dies konnten wir bis jetzt noch nicht durchführen.

Ron Alber (12) Gymnasium bei St. Michael,  Schwäbisch Hall  Lena Hänle (13) Gymnasium bei St. Michael,  Schwäbisch Hall  Christian Brockmann (13) Gymnasium bei St. Michael,  Schwäbisch Hall

Biologie - Umwelteinflüsse auf Fluss- und Seewasser (B-8)

Kurzbeschreibung:Wir haben ein Umweltfloß mit Elektromotor gebaut. Es befindet sich an einem Baggersee in unserer Nähe. Auf dem Floß ist ein Bagger installiert, mit dem wir Bodenproben aus der Tiefe holen können. An Bord befindet sich noch ein Echolot zur Tiefenmessung und eine Unterwasserkamera. Als weiteres Zubehör verwenden wir eine Secchischeibe, um die Sichttiefe zu bestimmen. Mit einem Wasserprobennehmer können wir aus unterschiedlichen Tiefen Wasser hochholen. Die Proben werden anschließend im Labor untersucht. Danach wollen wir die Proben vom Wasser auf Algengehalt, Sonnencremerückstände, Sauerstoffgehalt, Plastik usw. im Labor testen und unter Steinen nach Kleintieren suchen, weil wir bei ihrer Bestimmung auf die Wasserqualität Rückschlüsse ziehen können. Wir haben auch die nahe Rench schon mehrfach untersucht. Da ging es auch um Müllansammlungen und die Wasserqualität, Fließgeschwindigkeit und den allgemeinen Zustand. Die Ergebnisse beider Gewässer werden wir präsentieren.

Timo Sauer (14) Grimmelshausenschule, Renchen  Roman Fuchs (15) Grimmelshausenschule, Renchen  Johannes Kron (13)  Grimmelshausenschule, Renchen

Chemie - Wann geht eine Kerze aus? (C-1)

Kurzbeschreibung:Um diese Frage zu beantworten, untersuchte ich mittels verschiedener Versuchsaufbauten die Sauerstoff- und Kohlenstoffdioxidkonzentration, bei der ein Teelicht ausgeht. Als Versuchsapparatur verwendete ich als erstes einen Zylinder aus Glas. Bei diesen Messungen hat sich herausgestellt, dass zum Zeitpunkt des Erlöschens der Kerze die Sauerstoffkonzentration bei 16,35 % lag. Als zweites wurde die Position der Messgeräte verändert. Hierzu wählte ich eine Art Bonbonglas, ebenfalls aus Glas. Die Sauerstoffkonzentration, die gemessen wurde als die Kerze ausging, war mit der des ersten Versuchsansatzes vergleichbar 17,15 %. Bei einem dritten und vierten Versuchsansatz wurde der Einfluss des Kohlenstoffdioxids untersucht. Hierzu wurde getestet, was passiert, wenn die Kohlenstoffdioxidkonzentration bei der Verbrennung der Kerze verringert wurde. Für das Ausgehen eines Teelichts scheint vor allem die Sauerstoffkonzentration eine Rolle zu spielen.

Ben Richter (13) Heinrich-Suso-Gymnasium, Konstanz

Chemie - Chemieheizung (C-2)

Kurzbeschreibung:Ich wollte eine Heizung ohne Strom oder Brennstoff entwickeln. Mein Betreuer hat mir in diesem Zusammenhang die Hot-Can erklärt, mit der man Essen und Getränke ohne Strom oder Brennstoff erwärmen kann. Mein Ziel war es, die Funktion der Hot-Can zu untersuchen und zu optimieren und damit eine Chemieheizung zu entwickeln. Hierbei habe ich das Verhältnis der Chemikalien und den optimalen Temperaturanstieg und die benötigten Stoffmengen für gewünschte Heiztemperaturen untersucht. Die Idee der Chemieheizung könnte als Feststoffenergiespeicher genutzt werden.

Eric Hölzl Otto-Hahn-Gymnasium, Tuttlingen  Ort der Projekterstellung: Schülerforschungszentrum  Südwürttemberg (SFZ),  Standort Tuttlingen

Chemie - Buntes Feuer (C-3)

Kurzbeschreibung:Feuer ist immer faszinierend, aber irgendwie auch langweilig. Egal, ob wir eine Kerze anzünden, ein Streichholz, ein Feuerzeug oder ein großes Lagerfeuer: die Farbe der Flammen ist immer orange.Das Ziel unserer Forschung war es, zu erforschen, ob Feuer auch in anderen Farben brennen kann.Hierzu haben wir uns mit folgenden Fragen beschäftigtGibt es buntes Feuer? Wie wird Feuer bunt? Kann es eine andere Farbe haben und wie kann man es färben? Vor und Nachteile von buntem Feuer?
Es wurde analysiert was „Feuer“ ist und was dazu benötigt wird, dass die Farbe des Feuers eine andere als gelb annimmt. Im Versuch konnten wir unsere Vermutung dann beweisen. Das Ergebnis war, dass es möglich ist, Feuer in einer anderen Farbe brennen zu lassen.
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Jan Aufleger (13) Stiftungsgymnasium Sindelfingen  Maja Streicher (10) Stiftungsgymnasium Sindelfingen  Ort der Projekterstellung: Jugendforschungszentrum Energie und Umwelt, Sindelfingen

Chemie - Wie viel Sonne braucht die Solarzelle? (C-4)

Kurzbeschreibung:Solarzellen funktionieren normalerweise mit einer siliziumbasierten Farbstoffschicht und besitzen ihre höchste Effizienz im sichtbaren Bereich des Sonnenlichts. In meinem Projekt habe ich eine selbstgebaute Grätzelzelle untersucht, die anstelle der siliziumbasierten Farbstoffschicht eine Schicht aus Hibiskus-/Grün- oder Schwarztee besitzt. Der Auswahl der Farbstoffe liegen grundlegende Prinzipien der Bionik zugrunde. Es konnte gezeigt werden, dass mithilfe dieser Farbstoffe eine hohe Effizienz der Grätzelzelle auch bei diffusen Lichtverhältnissen erreicht werden kann.
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Jule Kerber (15) Max-Planck-Gymnasium, Schorndorf  Ort der Projekterstellung: Schülerforschungslabor  Kepler-Seminar e.V., Stuttgart

Chemie - Mein Rotkohl-Indikator (C-5)

Kurzbeschreibung:
Bei Experimenten mit Lebensmitteln habe ich gesehen, dass man mit Hilfe von Indikator-Flüssigkeiten feststellen kann, ob sie sauer oder wie eine Lauge reagieren. Wenn sich Methylorange rot verfärbt, hat man eine Säure, wenn sich Phenolphthalein violett färbt, hat man eine Lauge. Ich wollte jetzt wissen, ob es auch Farbstoffe gibt, die Zwischenstufen anzeigen, weil Methylorange den sauren Essig in meinem Salat nicht angezeigt hat.
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Mia Porbadnigk (9) Otto-Hahn-Gymnasium, Nagold  Ort der Projekterstellung: Jugendforschungszentrum Schwarzwald-Schönbuch e.V., Nagold

Chemie - Raketenauto (C-6)

Kurzbeschreibung:
Viele Kinder spielen gern mit batteriebetriebenen Spielzeugautos. Da kamen wir auf die Idee: Ob man Spielzeugautos auch anders antreiben und das Ganze aufregender machen kann? Also haben wir überlegt, wie wir dies umsetzen und mit was wir es spannender machen könnten.  Wir kamen auf die Idee, das Spielzeugauto mit einer Backpulverrakete zu bestücken und dann fährt das Auto los. Wenn man keine Batterie verwendet, muss man diese nicht entsorgen und das ist auch noch ein Beitrag zum Umweltschutz. Wir wollen also ein Spielzeugauto mit Backpulver antreiben, genauer gesagt mit einer Mischung aus Natron und Essig. Dazu haben wir verschiedene Messreihen mit unterschiedlichen Mengen an Natron und Essig gemacht und gemessen, wie viel Gas entsteht. Außerdem haben wir ein Auto und eine passende Abschussvorrichtung konstruiert. Mit dem optimalen Mischungsverhältnis haben wir das Auto dann angetrieben. Unser Ziel war ein Fahrzeug, das möglichst schnell startet und möglichst weit fährt.

Cedric Ehmann (12) Ludwig-Frank-Gymnasium, Mannheim  André Ehmann (12) Ludwig-Frank-Gymnasium, Mannheim

Chemie - Kunststofftrennung – eine erleuchtende Idee (C-7)

Kurzbeschreibung:Wir leben derzeit im sogenannten Kunststoffzeitalter und der Großteil unserer Alltagsgegenstände ist bereits aus Kunststoff. Wohin aber damit, wenn die Sachen ausgedient haben? Kunststoffrecycling wird immer wichtiger, denn nur sortenreinen Kunststoff kann man gut und sinnvoll wiederverwerten. Aber auch kompostierbare Bio-Kunststoffe kann man nur dann verwerten, wenn man sie von den restlichen Abfällen trennen kann. Wir haben uns daher überlegt, wie man Kunststoffe so markieren kann, dass eine Sortiermaschine sie sicher erkennt und trennen kann. Dazu mischen wir unterschiedliche Fluoreszenzfarbstoffe unter die Kunststoffproben. Diese sind im Tageslicht nicht erkennbar und leuchten nur im Dunkeln oder nach Anregung mit Schwarzlicht. Daher stören die Farben nicht im Alltag, helfen aber bei der Sortierung.  Wir erforschen nun wie gut sich die Farben mit den verschiedenen Kunststoffen verbinden und wie sicher sie dort haften.

Lina Bernlöhr (13)  Wieland-Gymnasium, Biberach an der Riß  Evelyn Grundl (14)  Wieland-Gymnasium, Biberach an der Riß  Ort der Projekterstellung: Schülerforschungszentrum  Südwürttemberg (SFZ),  Standort Biberach an der Riß

Chemie - Kann ich eine Zahnpasta aus natürlichen Zutaten selbst herstellen? (C-8)

Kurzbeschreibung:
Ich habe erfahren, dass manche Zahnpasten Stoffe wie Mikroplastik enthalten, die schlecht für die Umwelt und möglicherweise auch für den Menschen sind. Deshalb wollte ich eine Alternative und habe mich gefragt: „Kann ich eine Zahnpasta aus natürlichen Zutaten selbst herstellen?“ Ich habe mögliche Zutaten recherchiert und damit Grundrezepte entwickelt. Diese habe ich auf verschiedene Weise getestet. Untersucht habe ich, ob meine Zahnpasta gegen Säuren schützt, ob sie Belag und Verfärbungen von Zähnen entfernt und wie gut sie sich auftragen lässt.  Dabei habe ich sie auch im Vergleich zu meiner üblichen gekauften Zahnpasta getestet. Im nächsten Schritt habe ich natürliche Farbstoffe und Aromen getestet, um die Benutzung der Zahnpasta angenehmer zu machen. Außerdem habe ich die Haltbarkeit meiner Zahnpasta untersucht. Am Ende gelang es mir eigene Zahnpasta mit guter Wirkung sowie Farbe und Geschmack herzustellen.
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Leonie Weimer (9) Lindtalschule, Freudenberg  Ort der Projekterstellung: Junge Forscher Main-Tauber e.V., Wertheim

Chemie - Veränderung von Materialien in verschiedenen Gewässern (C-9)

Kurzbeschreibung:
Ein Bild der untergehenden Titanic im Schulbuch brachte uns auf die Idee zu schauen, wie sich Materialien im Wasser verändern. Da die Titanic hauptsächlich aus großen Metallplatten bestand, wollten wir in unseren Versuchen auch hauptsächlich Metalle nehmen. Da es aber auf der Titanic weitere Materialien gab, und da aufgrund von Umweltproblemen, im Meer noch vieles andere schwimmt, nahmen wir noch weitere Materialien, wie z. B. Plastik und Holz dazu. Uns interessierte auch, ob sich die Materialien in Süß- und Salzwasser anders verändern. Wichtig erschien uns auch, ob sich das Wasser durch das Hineinwerfen von Material verändert. Dazu machten wir mikroskopische Untersuchungen und eine Wasseranalyse. Am Anfang wollten wir ein Thema über die Titanic machen. Dann entwickelte es sich eher zu einem Umweltprojekt, weil viele von unseren Materialen gerade die Gewässer verunreinigen.
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Daniel Müller (11) Erasmus-Widmann-Gymnasium, Schwäbisch-Hall  Jakob Wörl (11) Erasmus-Widmann-Gymnasium, Schwäbisch-Hall

Geo- und Raumwissenschaften - Räumliche Betrachtung und Vergleich der Bewegungsmuster von Haus- und Bauernhofkatzen (G-1)

Kurzbeschreibung:
Hat Ihnen die Nachbarskatze auch schon einmal in den Garten gemacht? Oder Vögel in Ihrem Garten gefangen? Die Mobilität von Katzen ist nicht nur ein Streit-, sondern auch ein interessantes Forschungsthema. Die Größe der Reviere wurde bereits in vielerlei Versuchsreihen untersucht. Ziel unseres Projekts war der Vergleich verschiedener Aspekte des räumlichen Verhaltens von Hauskatzen im ländlichen und städtischen Raum. Es zeichnete sich zwar allgemein kein großer Unterschied zwischen den Streifgebietsgrößen in den verschiedenen Lebensräumen ab, es ließ sich jedoch feststellen, dass die Reviere von Katzen im städtischen Raum wesentlich weniger kreisförmig sind. Die Katzen orientierten sich zudem sehr stark an räumlichen Strukturen. Wir konnten erneut feststellen, dass Katzen eines Haushaltes ihre Revierschwerpunkte so auslegen, dass sie Begegnungen vermeiden. Anhand der Daten lässt sich auch vermuten, dass die Rasse der Katzen einen Einfluss auf ihre Streifgebietsgröße hat.

Maja Leber (14)  Goethe-Gymnasium, Emmendingen  Marlon Grabowski (15) Goethe-Gymnasium, Emmendingen  Ort der Projekterstellung: aluMINTzium, Emmendingen

Geo- und Raumwissenschaften - Re-inforced soil (G-2)

Kurzbeschreibung:
Beim Bau von Auffahrten auf Brücken benötigt man sehr viel Platz, da unbefestigte Hänge nur bis zu einer Neigung von ca. 45° stabil sind. In Städten ist Platz teuer.  Wir wollen versuchen, das Naturmaterial zu stabilisieren, so dass man den Hang steiler bauen und Platz und Material sparen kann. Dazu haben wir in Holzplatten einen 10x10x10 cm Sandwürfel gebaut, in den wir Stabilisierungen z.B. aus Mückengitter eingebaut haben.  Anschließend wurde getestet, wie stabil der Sandwürfel ist, indem wir Gewichte daraufgelegt haben. Optimal zur Stabilisierung ist eine Gitterstruktur, weil es aus wenig Material besteht und das Gewicht am besten verteilt. Die optimalen Abstände der Gitter müssen wir noch erforschen, aber auf jeden Fall muss ein Gitter nahe an der Oberfläche sein. Mit 3 Lagen Mückengitter hat unser Sandwürfel 73 kg ausgehalten, mehr Gewicht hatten wir nicht!

Vincent Agel (10) Franz-Anton-Maulbertsch-Schule, Langenargen  Jonah Holzlöhner (9) Franz-Anton-Maulbertsch-Schule, Langenargen  Stephan Praster (10)  Franz-Anton-Maulbertsch-Schule, Langenargen

Geo- und Raumwissenschaften - Wald im Wind – Wind im Wald (G-3)

Kurzbeschreibung:
Besonders im Zusammenhang mit dem Klimawandel gibt es immer öfter starke Stürme, die Bäume entwurzeln. Mit Hilfe von selbst gebastelten Modellen wollen wir herausfinden, welche Baumarten schlechter oder besser mit starkem Wind zurechtkommen. Unsere Ergebnisse sollen ein nachhaltiger Beitrag für den Wald der Zukunft sein.

Ela Kocayörük (9) Karl-Kessler-Schule, Aalen  Rona Lutfiu (10) Karl-Kessler-Schule, Aalen

Mathematik/Informatik - Woran Pythagoras nicht dachte (M-1)

Kurzbeschreibung:
Fast jeder Erwachsene kennt den Satz des Pythagoras. Jedoch wissen nur noch wenige, dass er besagt, dass die Summe der Katheter Quadrate gleich dem Hypotenusen Quadrat ist. Wir haben uns mit dem Satz des Pythagoras und seiner Veranschaulichung beschäftigt und ihn auf vier Quadrate erweitert. Es gibt zwei mögliche Notationen welche wir uns angeschaut und nach den geometrischen Zusammenhängen gesucht haben.

Emilia Kernbach (14) Hans-Thoma-Gymnasium, Lörrach  Olesya Poroshenkova (13) Hans-Thoma-Gymnasium, Lörrach  Ort der Projekterstellung: phaenovum Schülerforschungszent-rum Lörrach-Dreiländereck

Mathematik/Physik - Berechnung von verschiedenen Gegenständen mithilfe der Kreiszahl Pi (M-2)

Kurzbeschreibung:
Im 18. Jahrhundert berechnete Georges-Louis Leclerc, der Graf de Buffon die Kreiszahl Pi, indem er Baguettes willkürlich auf seinen gekachelten Küchenboden warf und ermittelte, welcher Anteil von Baguettes über einer Fuge zwischen zwei Kacheln lag. Angeregt wurde er zu diesem Experiment, weil er eines Tages aus dem Fenster schaute und beobachtete, wie ein Brotkorb mit Baguettes von einem Wagen herunterfiel. Alle Baguettes fielen heraus und landeten auf der Straße, auf dem Gehweg, aber auch auf beidem gleichzeitig. Das Faszinierende ist: Dieser Anteil, der auf der Kante landet, hat etwas mit Pi zu tun. Und man kann damit Pi ausrechnen, so genau wie man will. Ist es möglich, diese Erkenntnisse umzukehren und mit Pi verschiedene Gegenstände und alltägliche Strecken zu vermessen? Das wollte ich herausfinden.

Aditya Kumar (14) Stiftsgymnasium, Sindelfingen

Mathematik/Informatik - Magische Quadrate und Würfel (M-3)

Kurzbeschreibung:
Magische Quadrate sind eine Anordnung von Zahlen in einem Quadrat aus n x n Feldern. Dabei sind ist Summen der Zahlen in jeder Spalte, Zeile oder Diagonale gleich groß. Ich habe mich damit beschäftigt, wie man verschieden große magische Quadrate erstellen kann und welche zusätzlichen Eigenschaften sie haben können. Dann habe ich versucht, dieses Prinzip auf andere ebene Figuren und Würfel zu übertragen. Dabei habe ich zum Beispiel festgestellt, dass es kein normales magisches Dreieck mit mehr als drei Elementen geben kann.

Ronja Steiner (12) Schickhardt-Gymnasium,  Herrenberg  Ort der Projekterstellung: Jugendforschungszentrum Schwarzwald-Schönbuch e.V., Nagold

Mathematik/Informatik - Programmieren von Microcontrollern mithilfe des Computerspiels Minecraft (M-4)

Kurzbeschreibung:
Es existieren bereits zahlreiche Lösungen, mit denen Kinder ohne textuelle
Programmierung, sondern mithilfe von Blocksprachen, wie zum Beispiel Scratch, Microcontroller programmieren können. Mit meiner neuen Lösung kann man mithilfe des (vor allem auch unter Kindern) weitverbreiteten Computerspiels Minecraft und dem darin verfügbaren Redstone über die GPIO-Pins des Raspberry Pi Elektronik steuern. Redstone ist ein System, mit dem man in der 3D-Block-Welt von Minecraft Schaltkreise aus
Blöcken bauen kann, und es funktioniert in vielerlei Hinsicht ähnlich wie echte Elektronik, aber vieles geht sehr viel einfacher, und viele Kinder kennen sich damit bereits gut aus. Ich erweitere also die vorhandenen Möglichkeiten von Redstone um die Möglichkeit,
Elektronik damit zu steuern. Das erleichtert das Programmieren von Microcontrollern und durch die Ähnlichkeit von Redstone und Elektronik auch das Bauen mit Elektronik an sich.

Jonathan Kraus (14) Lessing-Gymnasium, Mannheim

Mathematik/Informatik - Ampfer Mampfer (M-5)

Kurzbeschreibung:In meinem Projekt geht es darum, Unkraut (Ampfer) auf einem Getreideacker zu erkennen und mechanisch, ohne den Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln zu bekämpfen. Das Problem mit Ampfer ist, dass dieser sehr widerstandsfähig ist und auch weiterwächst, wenn man die Blätter abschneidet oder den Acker umpflügt. Es ist mir wichtig, dass die Bekämpfung des Ampfers mechanisch geschieht, da es ja bereits funktionierende chemische Pflanzenschutzmittel gibt, die aber schlecht für die Umwelt sind. Zurzeit fokussiere ich mich auf die Erkennung des Ampfers auf dem Acker. Um den Ampfer z. B. auf Drohnenbildern zu erkennen und zu lokalisieren, verwende ich Bilderkennung in Form von künstlichen Neuronalen Netzen, die ich mit Python (Pytorch) programmiere. Um den Ampfer dann auch zu bekämpfen, könnte man sich im weiteren Verlauf mit einer Methode zur autonomen mechanischen Bekämpfung von Ampfer beschäftigen. Das könnte z. B. ein Roboter oder ein Anbau für Traktoren sein.
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Christian Krause (14) Gymnasium Ochsenhausen  Ort der Projekterstellung: Schülerforschungszentrum  Südwürttemberg (SFZ), Standort Ochsenhausen

Mathematik/Informatik - Kartenmischen – aber richtig! (M-6)

Kurzbeschreibung:
Jackpot beim Kartenspiel? Kein Problem, wenn man sich Karten gut merkt und diese schlecht gemischt sind. Kinoliebhaber kennen das vielleicht von dem Film "Rain Man". Um eine so tolle Technik zu erlernen, habe ich versucht in meiner Arbeit eine Methode zu entwickeln, die zunächst Auskunft darüber gibt, wann Karten gut gemischt sind. Dieses Misch-Problem sorgt bei jedem Kartenspiel für Ärger! Die Analyse ist schwierig. Bei einem Pokerkartenspiel gibt es 52 Karten und sehr viele verschiedene Anordnungen - 52! (etwa 10 hoch 68). Umgekehrt bedeutet das, dass viele Mischvorgänge nötig sind, um die Karten in einen guten gemischten Zustand zu bringen.  Deswegen habe ich eine experimentelle Methode entwickelt, die die Reihenfolgen von Kartenstapeln scannt und informationstheoretisch verarbeitet und filtert. Damit kann der Mischzustand bei
aufeinanderfolgenden Mischvorgängen und -verfahren gut verfolgt werden. Die gewonnenen Informationen vergleiche ich dann mit einer mathematischen Vorhersage.

Felix Kehl (13) Robert-Bosch-Gymnasium, Langenau  Ort der Projekterstellung: Forschernetz Langenau

Physik - Honæyspoon (P-1)

Kurzbeschreibung:
Wenn Honig auf einer Stange gedreht wird, bleibt er haften.  Wird die Drehbewegung der Stange jedoch gestoppt, tropft der Honig herunter. Dieses physikalische Phänomen haben Sie sicherlich schon einmal am Frühstückstisch beobachtet. Um zu verhindern, dass der Honig vom Löffel heruntertropft, dreht man diesen intuitiv. In unserem Projekt untersuchen wir, wie viel Honig auf einer rotierenden Stange dauerhaft platziert werden kann. Wir variieren in unserem Versuchsaufbau die Temperatur (Viskosität), die Drehfrequenz und die Stangengeometrie. Nach vielen Versuchen und Überlegungen kamen wir zu dem Ergebnis, dass eine hohe Viskosität, eine optimale Drehfrequenz; eine raue Oberfläche und eine Stange mit vielen Einkerbungen dazu führt, dass mehr Honig dauerhaft auf einer Stange platziert werden kann.

Donat Miftari (15) Hans-Thoma-Gymnasium, Lörrach  Anna Perkovic (15) Hans-Thoma-Gymnasium, Lörrach   Johanna Hipp (14) Hans-Thoma-Gymnasium, Lörrach  Ort der Projekterstellung: phaenovum Schülerforschungszent-rum Lörrach-Dreiländereck

Physik - Seismometer mit Lichtsensor (P-2)

Kurzbeschreibung:
Für die Physikweltmeisterschaft (International Young Physicists Tournament) wurde vor einigen Jahren von Prof. Othmar Marti, Universität Ulm, folgendes Problem gestellt:  Ist es möglich, mit Lichtsensoren ein Seismometer zu bauen? Diese Aufgabe wurde jedoch nicht ausgewählt. Sie hat aber unseren Forschergeist geweckt und zu folgender Idee geführt: Wir lassen ein schmales Lichtbündel auf einen Lichtsensor treffen.  Das Lichtbündel wird bei Erschütterungen mit einem flexibel befestigten Papierstreifen mehr oder weniger abgedeckt. Der Lichtsensor ändert dadurch seinen Widerstand und wir messen mit dem Arduino Spannungsänderungen in einer Reihenschaltung.

Matilda Stadler (12) Studienkolleg St. Johann Blönried, Aulen-dorf  Franka Chicago Lock (13)  Kreisgymnasium Riedlingen  Simon Leander Kelch (11) Studienkolleg St. Johann Blönried, Aulen-dorf  Ort der Projekterstellung: Schülerforschungszentrum Südwürttemberg (SFZ), Standort Bad Saulgau

Physik - Ping-Pong und Pang-Pung – unterscheidbar? (P-3)

Kurzbeschreibung:
Beim Tischtennisspiel fliegt der Ball sehr schnell hin und her, daher wird das Spiel auch Ping-Pong genannt. Kann man den Aufprallort eines Tischtennisballs durch das laute Geräusch Pong exakt bestimmen? Denn der Ort, wo der Ball auf der gegnerischen Platte auftrifft, ist entscheidend für den Spielerfolg. Ein Mikrofon kann dieses Geräusch zwar gut erkennen, aber kann man dies auch nutzen, um den Aufprallort des Balles auf der Platte genau zu bestimmen? Dazu werde ich Mikrofone benutzen, mit denen man die Laufzeitunterschiede erfassen kann und versuchen damit den Ping-Pong und Pang-Pung des Tischtennisballes beim Aufprallen auf der Platte zu verfolgen. Beeinflussen Faktoren wie die Position der Mikrofone, die Art von Mikrofonen, die Qualität der Bälle, die Beschaffenheit der Platte die Detektion? Mithilfe von verschiedenen Experimenten will ich die wichtigsten Faktoren herausfinden.

David Buchta (13) Stiftsgymnasium  Sindelfingen

Physik - Auf der Jagd nach schwarzen Löchern (P-4)

Kurzbeschreibung:
Galaxien, in deren Mitte sich Schwarze Löcher befinden, drehen sich häufig. Deswegen wollen wir untersuchen, ob sich der Drehimpuls eines Schwarzen Lochs auf die Bahn angezogener Objekte auswirkt. Diese werden in unserem Modell durch Kugeln dargestellt. Es enthält einen drehbar gelagerten Trichter, welcher für das Schwarze Loch steht. Um die Bahnen der Kugeln objektiv vergleichen zu können, setzen wir ein Bild-
erkennungsprogramm ein, welches automatisch deren Position bestimmt, sowie weitere Auswertungen ermöglicht.

Marius Heyse (14) Grimmelshausenschule,  Renchen  Till Grumer (13) Grimmelshausenschule,  Renchen  Otis Ross (14) Grimmelshausenschule,  Renchen

Physik - Energiegewinnung durch Händewaschen (P-5)

Kurzbeschreibung:
Während Corona waschen mehr Menschen häufiger die Hände. Das ist ziemlich viel Wasser, was dazu verbraucht wird. Und das kann man doch auch anders nutzen, habe ich mir gedacht.  Mit Wasser Energie zu erzeugen ist schon bekannt zum Beispiel bei Staudämmen und Wasserkraftwerken. Aber bei Wasserhähnen nicht. Wenn man das Prinzip der Wasserkraftwerke auf den Wasserhahn übertragen kann, kann man den Wasserverbrauch nachhaltiger kontrollieren.

Coralie Weinert (14) Raichberg-Gymnasium,  Ebersbach

Physik - Die allerbeste Wasserrakete (P-6)

Kurzbeschreibung:
Mit unserem Projekt wollen wir erforschen, wieviel Treibstoff (Wasser) eine Wasserrakete auf Höchstleistung bringt. Aber was ist überhaupt eine Wasserrakete? Unsere Wasserrakete besteht aus einer PET- Flasche und einem Gartenschlauchanschluss. Mit einer Fahrradpumpe wird die Flasche unter Druck (bis zu 10-12bar) gesetzt und bei Erreichen des "Abschussdrucks" der Gartenschlauchanschluss geöffnet und die Rakete fliegt los. Die komprimierte Luft dehnt sich aus und drückt das Wasser aus der Rakete. Nach ersten Testflügen wussten wir, dass die Rakete mit viel Treibstoff nicht abhebt (zu schwer) und mit wenig Treibstoff zwar abhebt, aber keine große Distanz zurücklegt (zu wenig Wasser). Also stellten wir uns die Frage, wieviel Wasser die perfekte Treibstoffmenge ist. Dieser Frage wollen wir mit unserer Versuchsreihe auf den Grund gehen.
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Sören Rommel (13) Christophorus-Gymnasium,  Altensteig  Malte Schlünder (12) Christophorus-Gymnasium,  Altensteig

Physik - Tschüss beschlagene Brille! (P-7)

Kurzbeschreibung:
Jeder Brillenträger kennt das Problem von beschlagenen Brillengläsern. Kommt man aus der Kälte in einen warmen beheizten Raum, beschlagen von einer auf die andere Sekunde die Brillengläser. Viele Menschen nervt dies ziemlich, deshalb haben wir uns gedacht, es wäre doch praktisch, wenn man etwas dagegen machen könnte. Es gibt zwar schon Sprays die man auf die Brillengläser sprühen kann, aber die Dauer der Schicht hält nicht lange und man muss das Spray immer mit dabeihaben. Unsere Idee ist es, eine Brille zu entwickeln, deren Gläser nicht mehr beschlagen. Hierbei wollen wir den Zwischenraum zwischen Glas und Gestell mit einem Draht oder einem Peltierelement beheizen. Mit dem elektrischen Beheizen wollen wir verhindern, dass man immer seine Brille abnehmen und putzen muss. Hierbei werden an den Seiten der Brillenflügel Mikrobatterien angebracht, welche den Heizdraht und damit auch die Gläser ein wenig erwärmen. Mit einem Sensor stellen wir fest, ob die Heizungaktiviert werden muss.

Vincenz Powolny (12) Peutinger-Gymnasium,  Ellwangen  Clemens Powolny (10)  Peutinger-Gymnasium,  Ellwangen

Physik - Handy laden durch Körperwärme (P-8)

Kurzbeschreibung:
Wie toll wäre es, wenn man mit einem Kleidungsstück sein Handy aufladen könnte. Das war unsere Startidee. Mit Hilfe von Peltier-Elementen ist es uns möglich Wärme in elektrischen Strom umzuwandeln. Wir möchten daraus ein Kleidungsstück entwickeln, dass man damitsein Handy laden kann.

Benno Friede (12)  Wieland-Gymnasium,  Biberach an der Riß  Elias Genkinger (12)  Wieland-Gymnasium, Biberach an der Riß  Ort der Projekterstellung: Schülerforschungszentrum  Südwürttemberg (SFZ),  Standort Biberach an der Riß

Physik - Tornado unter Wasser (P-9)

Kurzbeschreibung:
Magnetrührer werden normalerweise zum Durchmischen von Flüssigkeiten genutzt. Dabei ist uns aufgefallen, dass man damit auch tolle Strudel erzeugen kann. Wir haben nun die Strudel mit verschiedenen Farbstoffen sichtbar gemacht und untersucht, wie sich die Farbstoffe in der Flüssigkeit verteilen. Außerdem wollten wir wissen, wie sich unterschiedliche Formen der Rührfische auf die Strudelform auswirkt.

Judith Liebhart (12)  Wieland-Gymnasium, Biberach an der Riß  Kilian Riess (12) Wieland-Gymnasium, Biberach an der Riß  Ort der Projekterstellung: Schülerforschungszentrum  Südwürttemberg (SFZ),  Standort Biberach an der Riß

Physik - Der Geigenversuchsbaukasten 3.0 (P-10)

Kurzbeschreibung:
Fortführend zu meinen Projektarbeiten der vergangenen drei Regional-Wettbewerbsrunden versuche ich Violinen so zu präparieren, dass man unterschiedliche Bestandteile auswechselbar gestalten und diese somit einer präzisen Tonkontrolle unterziehen kann. Ich habe auch erstmals probiert, eine Violine über den 3D-Drucker auszudrucken.  Dieses Jahr habe ich mich bevorzugt mit einer Apparatur zur teilautomatischen Klangtestung beschäftigt. Ich habe bereits damit begonnen, einen möglichst autarken Klangraum aufzubauen, welcher es mir ermöglicht, die Messungen vergleichbarer und unabhängiger von den Umgebungsbedingungen durchzuführen. Des Weiteren soll die Tonerzeugung automatisiert erfolgen.  Ich hoffe, Sie sind genauso gespannt auf die Ergebnisse wie ich und freue mich auf eine weitere Wettbewerbsrunde.

Paul Leonard Godi (14)  Zabergäu-Gymnasium,  Brackenheim  Ort der Projekterstellung: experimenta, Heilbronn

Physik - Tribolumineszenz (P-11)

Kurzbeschreibung:
Ich beschäftige mich mit der Tribolumineszenz, das heißt mit der Lichterzeugung von bestimmten Stoffen, wenn diese mechanischer Belastung ausgesetzt werden. Dabei untersuche ich vor allem Zucker in vielen Formen, zum Beispiel Würfelzucker oder Kandis. Das Leuchten erzeuge ich mit einer Kaffeschlagmühle, da diese immer gleiche Zustände schafft. Ich halte den Effekt mittels einer Spiegelreflexkamera mit eingestellter Langzeitbelichtung fest und analysiere die Bilder anschließend mit einem Bildbearbeitungsprogramm auf die Helligkeit. Außerdem erforsche ich bestimmte Chemikalien, die den Effekt möglicherweise verstärken. Ich möchte am Ende zeigen, unter welchen Umständen und mit welchen Stoffen diese
Lumineszenz zu beobachten ist.

Oscar Traphöner (13)  Gymnasium bei St. Michael,  Schwäbisch Hall

Technik - Selbstständiges Fahrradlicht (T-1)

Kurzbeschreibung:
In meinem Projekt „Selbstständiges Fahrradlicht“ habe ich eine Schaltung entworfen und gebaut, durch die das Licht eines Fahrrads automatisch angeht, wenn es dunkel wird und auch automatisch wieder ausgeht, wenn es hell ist. Außerdem gibt es einen Schalter, mit dem man leicht zwischen den verschiedenen Modi „immer an“, „Automatik“ und „immer aus“ wählen kann.

Jonathan Fried (13)  Ellenrieder-Gymnasium, Konstanz

Technik - Treibstoff für die Zukunft (T-2)

Kurzbeschreibung:
Das Ziel dieses Projektes war, eine nachfüllbare Batterie aus Gebrauchsmaterialien aus dem Alltag zu bauen. Als aller erstes haben wir verschiedenen Flüssigkeiten, verschiedene Elektroden und einen Teelichtbecher aus Aluminium benutzt. Als Flüssigkeiten haben wir verschiedene Säfte und Salzlösungen getestet. Anschließend haben wir die Konzentrationen der besten Lösungen verändert. Danach haben wir mit den geeignetsten Lösungen verschiedene Elektroden getestet. Darauf haben wir mit dem besten Ergebnis eine Reihenschaltung durchgeführt. Unser jetziges Ziel lautet, ein Set zu entwickeln, mit dessen Hilfe sich jeder eine kleine Batterie zusammenbauen kann.
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Lukas Weiß (13)  Nellenburg-Gymnasium,  Stockach  Robin Renner (12)  Nellenburg-Gymnasium,  Stockach  Tom Lienert (13)  Nellenburg-Gymnasium,  Stockach

Technik - Intelligenter Bienenstock (T-3)

Kurzbeschreibung:
Mit dem intelligenten Bienenstock möchte ich zeigen wie uns Technik beim Schutz der Bienen helfen kann. Bienen sind sehr wichtig für unsere Umwelt und die Bestäubung von Obst und Gemüse. Doch sie sind durch verschiedene Faktoren wie Krankheiten, Schädlinge und Pestizide bedroht. Aus diesem Grund müssen Imker regelmäßig die Gesundheit ihrer Bienenvölker kontrollieren. Der intelligente Bienenstock soll es Imkern ermöglichen ihre Bienen noch engmaschiger zu überwachen um frühzeitig bei Problemen zu reagieren. Der Bienenstock misst automatisch verschiedene Werte im und um den Bienenstock und warnt im Falle eines kritischen Wertes den Imker per E-Mail. Außerdem ist der Bienenstock mit einem Specht- und Diebstahlalarm ausgerüstet, so dass in diesen Fällen eine Sirene ertönt. Ich habe das Projekt auf Basis eines IoT-Octopus Microcontrollers und diversen Sensoren umgesetzt. Die Daten werden via LoRaWAN an The Things Network und von dort an Thingspeak gesendet. Dort werte ich sie dann aus.
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Fabian Then (12)  Otto-Hahn-Gymnasium,  Böblingen

Technik - Recyclebare Tintenpatrone (T-4)

Kurzbeschreibung:
Immer wieder habe ich beobachtet wie meine Klassenkameraden und auch ich selber leere Füllerpatronen in den Müll geworfen haben. Bestenfalls sind die Patronen in den gelben Sack gekommen. Bei knapp 11 Millionen Schüler in Deutschland (Quelle: Stat. Bundesamt 2020) und weltweit mehr als 1,5 Milliarden Schüler fällt da durch die leeren Patronen jede Menge Müll an. Allein für Deutschland fallen dadurch unter der Annahme, dass jeder Schüler 25 Patronen pro Schuljahr und einem Gewicht von 1g pro Patrone ca. 250 Tonnen Plastikmüll an. In der Realität wird die Menge noch größer sein, da neben den Schülern auch Erwachsene Patronen verbrauchen. Deshalb habe ich nach einer Alternative für das Material aus dem Tintenpatronen bestehen gesucht. Mein Ziel war eine Tintenpatrone die nicht aus einem auf Erdöl basierenden, sondern aus nachwachsenden Rohstoffen besteht.
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Mika Auer (13)  Max-Planck-Gymnasium,  Nürtingen

Technik - Motorisierte Stimmung einer Geige (T-5)

Kurzbeschreibung:
In diesem Jahr habe ich meinen Apparat zur automatischen Stimmung einer Geige erheblich weiterentwickelt. Mithilfe eines Mikrofons wird die Frequenz der zu stimmenden Saite erfasst und an einen Mikrocontroller (Arduino) weitergegeben, der mit einem selbst geschriebenen Programm einen Motor ansteuert, der den jeweiligen Feinstimmer der Geige solange dreht, bis die Frequenz der Saite stimmt. Alle Bauteile sind in einem Gehäuse untergebracht, das ich selbst konstruiert und mit Hilfe eines 3D-Druckers ausgedruckt habe.

Reinhard Köcher (14) Hermann-Hesse-Gymnasium,  Calw

Technik - Automatische Bewässerung (T-6)

Kurzbeschreibung:
Ich habe eine Bewässerungsanlage mithilfe des Arduinos gebaut. Durch einen Feuchtigkeitsmesser wird die Feuchtigkeit des Bodens gemessen und bei einem zu niedrigem Wert soll Wasser mit einer Pumpe automatisch hinzugefügt werden. Da das Wasser aus einem wiederauffüllbaren Speicher kommt wird viel Zeit, die sonst zum Blumen gießen verwendet wird, gespart.

Rosa Cymutta (14) Ludwig-Frank-Gymnasium,  Mannheim

Technik - Prothesen durchschaut-Aufbau und Funktionsweise (T-7)

Kurzbeschreibung:
Kann man aus einfachen Materialien eine gut funktionierende mechanische Hand bauen? Im heutigen Alltag sind Handprothesen nicht mehr wegzudenken. Sie helfen nicht nur Menschen, die zum Beispiel durch Verletzungen ihre Hände nicht mehr benutzen können, sondern auch in der Medizin. Es wird seit längerem an solchen gearbeitet um sichere Fernoperationen zu ermöglichen. Wir probieren, aus einfach zugänglichen Materialien eine Handprothese zu bauen, welche so genau wie möglich die Bewegungen einer echten Hand nachahmen soll. 

Niklas Wagner (15)  Carl-Benz-Gymnasium,  Ladenburg  Madalina Calinescu (14)  Carl-Benz-Gymnasium,  Ladenburg  Noah Tenenbaum (14)  Carl-Benz-Gymnasium,  Ladenburg

Technik - Kunststoffsortiermaschine (T-8)

Kurzbeschreibung:
Kunststoffsortierung ist heutzutage eine der wichtigsten Aufgaben bei der Mülltrennung und dem Werkstoffrecycling. Allerdings lassen sich viele Kunststoffsorten rein äußerlich nicht unterscheiden, vor allem, wenn keine Materialangaben gemacht wurden. Deshalb war unser Anliegen, dass es eine einfache und effektive Methode geben muss, um auch kleinere Partikel eindeutig zu unterscheiden. Dies versuchen wir umzusetzen, indem wir unterschiedliche mit UV-fluoreszierenden Farbstoffen versetzte Kunststoffe in einer Dunkelkammer mit Lichtsensoren detektieren und sortieren.

Adrian Keppler (14) Wieland-Gymnasium, Biberach an der Riß  Samuel Fuchs (14) Wieland-Gymnasium,Biberach an der Riß  Cosmin Fiegen (13) Wieland-Gymnasium, Biberach an der Riß  Ort der Projekterstellung: Schülerforschungszentrum Südwürt-temberg (SFZ), Standort Biberach an der Riß

Technik - Entwicklung eines Laserscanners für Sehbehinderte (T-9)

Kurzbeschreibung:
Ziel dieses Projekts ist die Entwicklung eines Assistenzsystems für Sehbehinderte. LiDAR-Sensoren ermöglichen die optische Messung der Distanz zu einem Objekt. Derartige Sensoren werden z.B. in modernen Autos und in Smartphones eingesetzt. Ich habe eine Scannvorrichtung entwickelt, welche auf einem 3D-Drucker hergestellt werden kann. Ein Motor bewegt einen LiDAR-Sensor kontinuierlich und wird somit in die Lage versetzt einen größeren Bereich abzuscannen. Mit Hilfe eines von mir geschriebenen Programms, wird aus einzelnen Messpunkten der Abstand zu Hindernissen berechnet. Diese Werte ermöglichen dem Träger eine Warnung vor Kollisionen.
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Sebastian Steppuhn (14)  Kepler-Gymnasium,  Pforzheim