Schloss

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Ortsverwaltung
Ortsvorsteher Frank Feuser
Bellingerstr. 33
72336 Balingen
Tel. (07433) 170-441
Fax (07433) 170-46441
E-Mail: ov-erzingen@balingen.de


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Dienstag
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Donnerstag
17.00 Uhr - 19.00 Uhr

Sprechzeiten des Ortsvorstehers:

Montag
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Donnerstag
16.30 - 18.30 Uhr

und nach Terminvereinbarung

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Erzingen

Im 6. Jahrhundert entstehen zwei Siedlungsorte, das spätere Erzingen und ein weiterer später Erzingen zugeschlagener Ort namens Böllingen. Im Jahr 1225 wird Erzingen erstmals urkundlich erwähnt.

Ansicht von Erzingen

Ortsadel, sind die Herren von Arcingin. Territorial gesehen gehörte Erzingen folgenden Herrschaften: bis 1162 den Grafen von Haigerloch, dann den Hohenbergem, ab etwa 1230 den Zollern (1288 Zollern-Schalksburg) und schließlich ab 1403 den Württembergern. Die Pfarrei ist erstmals 1275 erwähnt. Im Jahr 1452 wird Erzingen durch einen Brand zerstört und besteht im Jahr 1447 aus 24 Häusern mit rund 150 Einwohnern. Der im 15. und 16. Jahrhundert erwähnte Flurname "Burckgraben" deutet auf eine wahrscheinlich in der Nähe der Kirche gelegene Burg hin. Aus dem 14. Jahrhundert stammt die idyllisch gelegene Marienkapelle. Mitte des 16. Jahrhunderts hatte der Ort etwa 160, im Jahr1820 rund 570 und im Jahr 1900 genau 484 Einwohner.

Blick auf Erzingen

Der Bau der Eisenbahnstrecke Rottweil - Balingen im Jahre 1911 brachte Erzingen den Anschluß an das Schienennetz. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden einige kleine Industriebetriebe. 1852 wurde die große Staatsdomäne Bronnhaupten in die Gemeinde eingegliedert. Erzingens Eingliederung in die Stadt Balingen erfolgte 1971. Danach wurden wichtige infrastrukturelle Maßnahmen durchgeführt. Beispielsweise wurde die Ortsdurchfahrt ausgebaut, ein neuer Sportplatz angelegt, eine Mehrzweckhalle erstellt sowie viele innerörtliche Straßen im Rahmen der integralen Dorfentwicklung verbessert. Erzingen wurde für diese Bemühungen im Jahr 1993 Kreissieger im Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden".

Ansichtskarte von Erzingen um 1925

Drei Neubaugebiete, von denen das letzt gerade erschlossen wird, sorgen dafür, dass sich der ursprünglich hauptsächlich landwirtschaftlich geprägte Ort mehr und mehr in einen schwerpunktmäßig dem Wohnen dienenden Stadtteil wandelt.

 
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